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SchneeglöckchenHier in der Oberpfalz startet dieses Jahr nun auch endlich der sogenannte Vorfrühling durch. Laut phänologischem Kalender beginnt dieser mit dem Blühen von Schneeglöckchen und Hasel.

Scheint die Sonne, so merkt man schon ganz leichte Erwärmung und schaut man ganz genau hin, so entdeckt man überall die kleinen Spitzen der austreibenden Zwiebelpflanzen und Stauden.
Auch wenn Rasenflächen, Hecken, Sträucher und Staudenrabatten noch sehr winterlich aussehen, so hat man doch sofort Lust, sich auf die Gartenarbeit zu stürzen.

Leider sind die Nächte noch sehr kalt, so dass man mit den meisten anfallenden Tätigkeiten wie Schneiden, Auslichten und Beete pflegen noch etwas zurückhaltend sein sollte, aber ich habe mich sofort darauf gestürzt, die Vorkultur von Gemüse und Zierpflanzen auf der Fensterbank zu beginnen.

Was benötigt man für die Vorkultur von Blumen & Gemüse auf der Fensterbank?

Zubehör für die Vorkultur Das Aussäen der neuen Pflanzen ist sehr unkompliziert und macht furchtbar viel Spaß. Sie benötigen natürlich die Samen der gewünschten Pflanzen.


Ein Tipp: Stöbern Sie doch mal bei Magic Garden Seeds.de einem Onlineshop für das besondere Saatgut. Die Samen haben nicht nur hervorragende Qualität, sondern die Auswahl ist auch sehr umfangreich. Besonders, wenn Sie auf der Suche sind nach alten Gemüsesorten und Heilpflanzen.



Desweiteren benötigt man nährstoffarme Aussaat-Erde, kleine Töpfchen und einen möglichst hellen und warmen Platz am Fenster. Die meisten Samen brauchen zwischen +18 und 22°C zum Keimen. Damit diese Temperatur möglichst konstant gewährleistet werden kann, lohnt es sich oftmals, die Töpfchen in ein beheiztes Zimmergewächshaus zu stellen. In diesem läßt sich nicht nur die Temperatur ganz einfach einstellen, sondern man kann auch eine hohe Luftfeuchtigkeit in diesem kleinen geschlossenen Raum erzeugen. Die hohe Luftfeuchtigkeit ist sehr wichtig für die gesunde Entwicklung der Keimlinge,da diese ja noch nicht besonders viel Wurzelmasse gebildet haben.
Nun benötigt man nur noch etwas Wasser zum Angießen und der Spass kann beginnen.

Aussaat von Pflanzen im Zimmergewächshaus

TopfplatteBefüllen Sie Ihre Töpfchen oder Ihre Topfplatte mit dem Substrat für die Aussaat. Man kann entweder spezielle Anzuchterde verwenden oder auch Steinwollblöcke und Substrat aus zerkleinerten Kokosfasern, da all diese Varianten wenige oder sogar garkeine Nährstoffe enthalten. Dieses ist so wichtig, damit die zarten Jungpflanzen sich langsam und in Ruhe zu kräftigen und gesunden Pflanzen entwickeln können anstatt schnell in die Höhe zu schießen und dann umzuknicken, weil der Spross zu dünn und schwach ist für das Gewicht.
Die Pflanzgefäße je nach Größe so befüllen, dass ca. 0,5-1 cm Abstand zum Topfrand frei bleibt. Die Erde gut andrücken und schon vor dem Auslegen der Samen kräftig wässern.


Aussaat im MinigewächshausNun können die Samen auf die gewässerte und angedrückte Erdoberfläche in den Töpfen gestreut werden. Die meisten Samen werden anschließend mit etwas Erde abgedeckt. In den meisten Fällen kommt man mit der Regel:”1-2 x den Samendurchmesser = Dicke der Abdeckung mit Substrat”, sehr gut zurecht. Man unterscheidet jedoch das Saatgut in Lichtkeimer und Dunkelkeimer. Lichtkeimer benötigen Licht für die Keimung und werden deswegen nur leicht angedrückt, aber nicht mit Erde abgedeckt.

Bei gekauftem Saatgut sollten Sie sich einfach an die Angaben auf der Packung halten. Ansonsten ist es wichtig, sich genauer zu informieren, denn manche Samen benötigen noch eine zusätzliche Behandlung, um sie überhaupt keimfähig zu machen.
Dies kann das Anrauhen der harten Samenschale sein wie auch das Reinigen vom umgebenden Fruchtfleisch als auch eine temporäre Kälteeinwirkung bei +2-8°C, der sogenannten Stratifizierung des Saatguts.
Gießen Sie die fertige Aussaat anschließend vorsichtig und mit weichem Strahl an. Die Samen benötigen für die Keimung ein ständig feuchtes Milieu, mögen aber natürlich keine Staunässe, die Fäulnis und Schimmel begünstigt.


Keimlinge im MinigewächshausAm besten decken Sie die Aussaat während der Keimung ab mit durchsichtiger Folie oder der transparenten Abdeckhaube des Minigewächshauses. Die Feuchtigkeit in Boden und Luft wird erhalten und man muss nur wenig nachgießen.
Denken Sie auf jeden Fall daran, die Töpfchen mit Etiketten zu versehen. Selbst mit viel Erfahrung ist es sehr schwierig, die Keimlinge der entsprechenden Pflanzenart zuzuordnen.
Hat Ihre Aussaat einen warmen und hellen Standort, dann werden Sie schon nach wenigen Tagen, die ersten grünen Triebe erkennen können.


Basilikum-KeimlingeWenn die Keimlinge ihre Keimblätter ausgebildet haben, können sie vereinzelt werden. Man nennt diesen Vorgang auch Pikieren. Dieses ist auf jeden Fall ratsam, wenn sich die Blätter der einzelnen Keimlinge berühren. Zu dem Zeitpunkt kann man davon ausgehen, dass die einzelnen Pflänzchen mehr Platz benötigen, um sich gesund und kräftig entwickeln zu können.
Nur die kräftigsten Exemplare werden weitergezogen. Man setzt sie in normale Pflanzenerde und knipst vor dem Einpflanzen ein kleines Stückchen der Hauptwurzel mit dem Fingernagel ab, damit diese viele Verzweigungen bildet. Die Keimlinge sollten so tief gesetzt werden, dass die Keimblätter leicht auf der Oberfläche aufliegen. Zum Schluss wieder gut angießen und noch für ein paar Tage hegen und pflegen bevor langsam mit dem Abhärten der Pflanzen begonnen werden kann.


Sämtliche Utensilien, die man für die Vorkultur von Pflanzen im Gewächshaus, Mini-Gewächshaus oder auch auf der Fensterbank benötigt, haben wir für Sie in der Kategorie: Pflanzen-Anzucht & Vermehrung im plamundo-Gartenshop zusammengestellt.
Ausführlichere Informationen zum Thema Pflanzenzucht im Allgemeinen, bietet die Webseite:Pflanzen-Anzucht.de beziehungsweise die Seite:Stadt-Gemuese.de, wenn es speziell um die Vorkultur von Obst, Gemüse und Kräutern geht.



Ein paar einfache hydroponische Anzucht-Systeme sowie Librakästen mit Kokos- oder Steinwollematten und Fluttischböden konnten wir ja schon in unserem Shop anbieten. Nun wird unser Angebot mit den erstklassigen und durchdachten Produkten der englischen Firma Nutriculture erweitert.
Auf diese Art und Weise holen wir gleichzeitig die Pioniere der ersten Stunde und ihr Fachwissen mit ins Boot, denn schon 1976 gründete sich die Firma mit dem Vorhaben, die hydroponische Pflanzenzucht auch für den Hobbygärtner zugänglich zu machen.
Nach nun mittlerweile 35 Jahren Firmengeschichte kann man wohl mit Recht sagen:”Das ist Euch gelungen!”. Die einzelnen Produkte bestechen durch ihre Einfachheit und Funktionalität. Ausführliche Gebrauchsanweisungen und viele Tips auf der Webseite der Firma machen es auch für einen Einsteiger in der Hydroponik ganz einfach zu beginnen. Man benötigt neben einem der Systeme in der Regel nur noch Wasser, einen entsprechenden Dünger, die Pflanzen, Samen oder zu bewurzelnden Stecklinge, die man wünscht und ein Anzuchtmedium wie Erde, Steinwollblöcke oder Blähtonkugeln.
Bevor die einzelnen Systeme kurz vorgestellt werden, nochmals ein Schritt zurück:

Was ist Hydroponik und warum sollte man sich dafür entscheiden?

Ganz einfach ausgedrückt, steht der Begriff Hydroponik für Pflanzenzucht ohne Erde. Statt dessen wird die Pflanze mit Hilfe von Wasser mit Sauerstoff und allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt. Das Anzuchtmedium, in dem man die Pflanze zieht, übernimmt dabei nur die Funktion, der Pflanze Halt und damit Stabilität zu geben. Deswegen verwendet man gerne Materialien wie Steinwolle, Blähtonkugeln oder auch grobe Kokosfasern, die neutral sind und keine Nährstoffe enthalten. Außerdem sind diese Substrate so beschaffen, dass sie möglichst viel Luft an die Wurzeln lassen. Es gibt aucch Varianten, bei denen Die Pflanzen ganz ohne Substrat wachsen im fließenden Wasser. Man setzt sie dann nur in Netztöpfe, um ihnen Halt zu geben.
Der Vorteil der hydroponischen Pflanzenzucht ist die Möglichkeit der Kontrolle und genauen Programmierung. Der Gärtner kann ganz genau bestimmen, welche Nährstoffe eine Pflanze erhalten soll. Der pH-Wert und der EC-Wert der Nährlösung lässt sich einstellen, so dass die optimalen Wachstumsbedingungen für eine Pflanzenart hergestellt werden können. Dadurch erhält man sehr gesunde Pflanzen mit deutlich erhöhten Ernteerträgen. Die Probleme mit Pflanzenschädlingen sind drastisch reduziert, es wird im Schnitt weniger Wasser verbraucht und man kann die Pflanzenzucht an jedem Ort betreiben unabhängig vom vorgegebenen Klima der umgebenden Natur. Bei entsprechneder Beleuchtung und Temperatur funktioniert diese Art der Pflanzenzucht sogar im dunkelsten Kellerloch. Ein Umstand übrigends, der die hydroponische Anzucht zu einem hervorragenden System für die klimatisch schwierigen Standorte auf dieser Erde macht wie beispielsweise Wüsten.

Folgende hydroponische Anzuchtsysteme sind neu bei plamundo:

  • Ebbe-Flut-System
    Ebbe-Flutsystem von Nutriculture
    Die Pflanzen stehen auf einem Ebbe-Flut-Tablett über einem Nährstofftank. Mit Hilfe einer Zeitschaltuhr wird in regelmäßigen Abständen die Nährlösung aus dem Tank nach oben gepumpt und “flutet” damit das Pflanztablett. Die Wurzeln nehmen die Nährstoffe aus der Lösung auf, die sie gerade benötigen. Die Nährlösung fließt anschließend wieder ab in den Tank. Mit Hilfe dieses wiederkehrenden Kreislaufs werden die Pflanzen optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

  • Gro-Tank-System-NFTGro-Tank-System-NFT von Nutriculture
    Auch bei der Nährfilmtechnik (NFT) stehen die Pflanzen auf einem Pflanztablett über einem Tank für die Nährlösung. Dieses weist ein leichtes Gefälle auf. Die Pumpe im Tank pumpt kontinuierlich die Nährlösung nach oben auf das Pflanztablett, wo sie die Wurzeln umspülend wieder in den Tank abfließt. Dadurch, dass das Wasser kontinuierlich in Bewegung ist, reichert es sich automatisch mit genügend Sauerstoff an, so dass die Wurzeln nicht verfaulen, sondern sich sehr gesund entwickeln.

  • Quadgrow-System für 8 PflanzenQuadgrow-System für 8 Pflanzen von Nutriculture
    Dieses System ist ein passives hydroponisches Anzuchtsystem und damit vergleichbar mit einem sehr gut funktionierendem Bewässerungssystem. Für Einsteiger in die Hydroponik genau das Richtige. Die Pflanzen sind in Erde oder Kokossubstrat in Töpfen untergebracht, die auf einem Pflanztablett über einem flachen Wassertank stehen. Beim Bepflanzen der Töpfe werden Bewässerungsstreifen in den Topf eingelegt, die durch ein Loch im Topfboden und im darunterliegendem Pflanztablett verlaufen und so in den Wassertank hängen. Der Wassertank ist über ein Ventil mit einem Eimer verbunden, der als Wasserreservoir dient und etwas höher stehen muss wie das Anzuchtsystem. Auf Grund der Schwerkraft wird sich der Wassertank immer wieder von alleine auffüllen solange sich im Wasserreservoir noch welches befindet. Die Pflanzen werden also dauerhaft optimal mit Wasser oder auch Nährlösung versorgt ohne das die Töpfe im Wasser stehen und die Pflanzen gefährlicher Staunässe ausgesetzt sind. Zudem benötigt man keine Pumpe und keinen Strom.

  • Quadgrow-System für 4 PflanzenQuadgrow-System für 4 Pflanzen von Nutriculture
    Das System funktioniert genauso wie das Quadgrow-System für 8 Pflanzen. Es ist einfach nur halb so groß und bietet deswegen nur für die Hälfte der Töpfe Platz.


Für alle, die neugierig geworden sind und mehr über Hydroponik erfahren wollen, haben wir eine eigene Seite zu diesem Thema entwickelt.
Mehr Informationen also unter folgendem externen LInk:
–> Hydroponische-Pflanzenzucht.de



Der sogenannte Propagator 64/50 ist ein äußerst stabiles Zimmergewächshaus mit einer vernünftigen Heizlösung. Schon seit vielen Jahren hält es seine Vorreiterstellung auf dem Gartenmarkt für Profis und ambitionierte Hobby-Pflanzenzüchter, die wirklich ernsthaft Pflanzenzucht betreiben wollen, denn der niederländische Hersteller HGA Garden ist einer der Vorreiter, wenn es darum geht sinnvolle und qualitativ hochwertige Produkte auf den Markt zu bringen für die Anzucht von Pflanzen, sei es nun aus Samen oder mit Stecklingen.

Propagator 64/50Dieses Mini-Gewächshaus ist garnicht so “mini”, denn die Bodenwanne hat ein Innenmaß von 55 x 35 x 8,5 cm (Länge x Breite x Höhe). Damit finden darin sehr viele Modelle an Topfplatten, Steinwollblöcken, Quelltöpfchen, Stecklingstrays, etc. genügend Platz, so dass sich bei guter Planung ca. 150 Pflänzchen darin vorziehen lassen.
Der Hersteller bietet sogar eine Topfplatte an, die genau für die Maße der Bodenwanne gemacht wurde und schon mit leicht vorgedüngter Aussaaterde befüllt ist. Die Erde wurde ausreichend vorgewässert und undurchlässig verpackt, so dass der für die Ansaat optimale Feuchtigkeitsgrad garantiert werden kann. Vor allem für Anfänger ist dieses Angebot eine hervoragende Idee, da der häufigste Anfängerfehler zu viel Nässe im Minigewächshaus ist, so dass die Samen garnicht erst aufgehen können oder die Erde verschimmelt.

Die wenigsten beheizten Zimmergewächshaus schaffen tatsächlich eine hohe Leistung der Temperatur. Beim Propagator 64/50 ist die Heizung allerdings ein Heizkabel, das in die Styroporwanne eingebaut wurde, die die Bodenwanne zusätzlich isoliert. Auf diese Art und Weise findet kaum eine Wärmeverlust statt durch das Mitheizen der Umgebung wie es sonst sehr häufig der Fall ist bei der Verwendung von Heizmatten oder einfachen Mini-Gewächshäusern. Desweiteren wurde sehr hoher Wert auf eine genaue Passform zwischen Abdeckhaube und Bodenwanne gelegt. Die Abdeckhaube passt alsoganz knapp in die Bodenwanne, so dass auch hier der Wärme- und Feuchtigkeitsverlust über eventuelle Spalten und Lücken so gering wie möglich gehalten wurde. Belüftet wird also tatsächlich nur dann, wenn es gewünscht wird über die Lüftungsöffnungen in der Abdeckhaube.

Dieses Produkt hält wirklich, was es verspricht, denn man kann in ihm tatsächlich hohe Temperaturen erzeugen und es ist so stabil, dass es auch nach Jahren noch wunderbar funktioniert.


Weitere Informationen über den Propagator 64/50 und eine ausführliche Bedienungsanleitung finden Sie unter folgendem externern Link im plamundo-Gartenshop:
–> Zimmergewächshaus beheizt Propagator 64/50



Pflanzen brauchen Licht, Wasser und Nährstoffe zum Wachsen und Gedeihen – soviel sollte jedem Pflanzenfreund bekannt sein.
Selbst im Winter sind diese drei Faktoren wichtig, wenn auch bei vielen Pflanzen in geringeren Mengen. Seine Pflanzen im Winter mit den richtigen Mengen an Wasser und Nährstoffen zu versorgen, ist nicht so schwierig, aber wie verhält es sich mit der ausreichenden Menge an Licht?


Tageslicht ist im Winter in unseren Breiten Mangelware. Dies wirkt sich mit der Zeit deutlich schädigend aus auf alle Pflanzen, die ursprünglich in den Tropen und Subtropen zu Hause sind sowie auch einige mediterrane Pflanzen. Das Thema Pflanzenbeleuchtung im Winter betrifft also vor allem unsere klassischen Zimmerpflanzen sowie die nicht winterharten Garten-und Kübelpflanzen in der frostfreien Überwinterung.

Zusätzliches künstliches Pflanzenlicht für Zimmerpflanzen

Selbst wenn Pflanzen direkt am Südfenster stehen, ist die Lichtausbeute für die lichthungrigen Wesen meistens zu gering. Gerade die modernen Fenstergläser filtern das Licht besonders stark. Sehr ungünstigt wirkt sich im Winter dann auch noch das Zusammenspiel von wenig Licht, sehr kurzen Tageslichtperioden (im Schnitt maximal 8 Stunden) und der warmen Raumtemperatur und trockenen Heizungsluft aus. Je wärmer ein Raum ist desto mehr Licht benötigt die Pflanze. Deswegen ist eine zusätzliche künstliche Beleuchtung zum Tageslicht eigentlich fast unerlässlich. Schlimmstenfalls muss das Licht im Dezember und Januar sogar gänzlich dürch Pflanzenlampen ersetzt werden.
Leider reicht es nicht aus, die Pflanzen mit herkömmlichen Glühbirnen zu beleuchten, denn Pflanzen nutzen für die Photosynthese nur das Licht mit Wellenlängen um 440 nm (blauer Bereich) und 660 nm (hellroter Bereich) und brauchen außerdem eine hohe Beleuchtungsstärke, die in Lux gemessen wird. Glühlampen gehören tatsächlich garnicht zu den Lampen, die für die Pflanzenbeleuchtung geeignet sind. Statt dessen gibt es spezielle Leuchtstoffröhren, die das entsprechende Lichtspektrum zustandebringen oder besondere Energiesparlampen oder für die Pflanzenzucht Natrium- und Metallhalogendampflampen. Wichtig ist, dass diese Lampen unabhängig von der Zimmerbeleuchtung zu sehen sind. Man plaziert sie so nah wie möglich über der Pflanze, um möglichst viel Licht zu nutzen. Da Natrium-und Metallhalogendampflampen sehr hohe Temperaturen entwickeln können, muß natürlich ein Mindestabstand eingehalten werden. Mit Hilfe eines Reflektors, kann das Licht noch besser auf die Pflanze ausgerichtet werden, so dass so viel Licht wie möglich für die Pflanze nutzbar gemacht wird. Außerdem wird das Licht auch angenehmer für das menschliche Auge, da es nicht den ganzen Raum grell erhellt, sondern durch den Reflektor seitlich und nach oben hin abgeschirmt wird.


Entsprechende qualitativ hochwertige, aber günstige Pflanzenlampen einzeln oder auch als Bausatz mit Reflektor und Vorschaltgerät sowie weitere Informationen zur Benutzung der Lampen, finden Sie im plamundo-Gartenshop in der Kategorie Gartenwissen: Künstliche Beleuchtung im Winter



Künstliche Pflanzenbeleuchtung für Pflanzen in der Überwinterung

Da gleiche Prinzip wie für die Zimmerpflanzen oben beschrieben, läßt sich natürlich auch für die exotischen Pflanzen in der frostfreien Überwinterung anwenden. Wer hat schon einen Wintergarten am Haus, der die optimalen Bedingungen für überwinternde Pflanzen bietet?
So werden die meisten Palmen, Oleander, Bananen, Engelstrompeten, Zitrusbäumchen, etc. doch eher in dunkle Garagen und Keller verstaut. Eigentlich ist dies auch kein Problem, doch alle Pflanzen, die im Winter eigentlich ihr Laub auch weiterhin tragen, schwächt der Lichtmangel während des langen Winters, so dass sie sehr anfällig werden für Schädlinge, die ihnen nicht selten den garaus bereiten. Überwinterungsräume, die überhaupt kein Tageslicht zulassen brauchen also eine Pflanzenbeleuchtung, die für mindestens 8 Stunden, die Pflanze mit dem nötigen Licht versorgt.
Sie werden bald schon merken, dass sich die Investition Pflanzenlicht bemerkbar macht, denn die Pflanze dankt es mit mehr Vitalität und großem Blütenreichtum im nächsten Sommer.

Der Begriff Guano ist vielen Menschen bekannt im Zusammenhang mit Düngemitteln. Fragt man nach, was denn Guano sei, so wissen einige immerhin noch, dass Guano-Dünger aus Pinguin-Exkrementen besteht. Dies ist aber nur eine Hälfte der Wahrheit.

Möwen

Was ist also Guano?

Das Wort kommt aus dem Quichua, der Sprache der Inkas und bedeutet soviel wie “Exkremente von Seevögeln”. Tatsächlich haben die Inkas an den Küsten Perus diese Ablagerungen von Seevögeln wie Kormoranen und Pelikanen gesammelt, um damit ihre Felder zu düngen.
Guano enthält unter anderem Calziumphosphate, Phosphorsäure und Nitrate in hoher Konzentration. Alles wichtige Hauptnährstoffe der meisten Pflanzen. Doch erst nachdem Alexander von Humboldt 1802 während eines Aufenthalts in Peru eine Abhandlung über Guano verfasste, wurde man auch in Europa auf die Tauglichkeit als NPK-Dünger mit einem hohen Anteil an wasserlöslichem Phosphat aufmerksam. Zuvor entbrannten tatsächlich schon Kriege um die Hinterlassenschaften der Vögel, da diese auch reich an Salpeter sind, das wiederum große Bedeutung für die Sprengstoff-Herstellung hat. So kam es, dass Guano Mitte des 19. Jahrhunderts neben Zucker, Rum, Baumwolle, Tabak und Indigo zu einem der bedeutendsten Importgüter der sich industrialisierenden Länder Europas wurde.

Erst 1908 sorgte der deutsche Chemiker Fritz Haber für eine drastische Verringerung des Guano-Imports, indem es ihm gelang aus Wasserstoff und Stickstoff synthetisch Ammoniak herzustellen, dem sogenannten Haber-Bosch-Verfahren. Dadurch wurde die synthetische Herstellung von großen Mengen Düngemitteln auf den Weg gebracht.

Zurück zu Guano im Garten:
Dafür wird immer noch Seevogelmist an den Küsten Perus und Südafrikas sowie auf einigen kleinen pazifischen Inseln abgebaut, aber auch die Exkremente von Fledermäusen, die sehr ähnliche Zusammensetzungen und Eigenschaften vorweisen. In manchen Höhlen finden sich davon riesige Vorkommen, die über Jahrzehnte hinweg entstanden sind.

Wofür kann man Guano-Dünger verwenden?

  • ausgezeichneter vollwertiger NPK-Dünger für Stauden, Balkonblumen, Kübelpflanzen, Beeren und Gemüsepflanzen sowie Sträucher und Bäume.
  • der hohe Phosphat-Anteil regt besonders stark die Blütenbildung der Pflanze an.
  • Guano ist ein Boden-Aktivator. Es unterstützt die Entwicklung von nützlichen Kleinstlebewesen, die maßgeblich an der Bodenbildung beteiligt sind. Man kann Guano daher auch als Kompost-Bereiter verwenden.
  • zusätzlich wirkt dieser Dünger bakterizid und fungizid im Boden.

Wir haben ganz neu in unser Sortiment ein breites Angebot an Fledermausdünger aufgenommen von der Firma Femeg.
Unter dem Namen Guanokalong bieten wir ein reichhaltiges Sortiment an Flüssigdünger und Trockensubstanz für Blühpflanzen, Grünpflanzen, Gemüse, Sträucher und Bäume. Sie finden diese Produkte in der Unterkategorie Guano Kalong im Bereich “Dünger & Substrate”.

Kletterpflanzen sind einfach die Wucht! Sie gehören zu meinen erklärten Lieblingen.
Diesmal soll es vor allem um einjährige Kletterpflanzen gehen.
Kaum gesät, kann man Ihnen beim Wachsen zuschauen und wird innerhalb kürzester Zeit belohnt mit einem Meer aus Blüten in den schönsten Farben. Egal ob einem der Sinn eher nach elegantem Weiß, kühlem Himmelblau, schreiendem Orange oder leuchtendem Sonnengelb steht, jede Farbe ist zu haben und läßt einen Teil des Gartens plötzlich ganz anders wirken.

KapuzinerkressePrunkwindeGlockenrebeKapuzinerkresse

Kletterpflanzen sind wirklich einfach zu haben. Man kann zwar auch ein Exemplar der Wahl in der Gärtnerei erwerben, aber es empfiehlt sich sehr, sie aus Samen selber zu ziehen. Sie sind gänzlich unkompliziert. Kapuzinerkresse (Tropaeolum in Arten und Sorten), Prunkwinden (Ipomea in Arten und Sorten), Glockenreben (Cobaea scandens), Schwarzäugige Susanne(Thunbergia in Arten und Sorten) und Co können im Frühling auf der Fensterbank vorgezogen und Ende Mai, wenn kein Frost mehr droht, nach draußen in Töpfe oder direkt in die Erde versetzt werden. Selbst jetzt Anfang Juli ist eine Direktsaat ins Freiland noch lohnenswert.
Diese Pflanzen sind relativ anspruchslos an ihren Standort. Sie wollen viel Sonne, keine Staunässe und nach Möglichkeit einen lauschigen, geschützten Platz.
Das einzige, was man tatsächlich für Kletterpflanzen braucht, sind Kletterhilfen.

Kletterhilfen
Rankgerüste lassen sich entweder wunderschön selberbauen aus geschnittenen Weidenruten oder, die rustikalere Variante, aus Bambusstäben.
Wer nicht selber kreativ werden möchte, für den gibt es auch fertige Varianten aus stabilen und witterungsbeständig beschichteten Stahldraht, Metall oder geflochtenen Weiden.Kletterhilfen

Solche Kletterhilfen sind meistens kegel- oder pyramidenförmig mit vielen Verstrebungen, damit sie schön dicht berankt werden können. Man steckt sie einfach in den Topf oder direkt in die Erde. Durch die vertikale Ausrichtung, setzen sie einen starken Akzent und wirken raumbildend. Ein Topf mit einer Kletterpflanze auf Balkon oder Terrasse lässt diese gleich viel größer wirken.
Wir haben auch mit einem kleinen Sortiment an Rankhilfen im plamundo-Gartenshop begonnen, das eher für die einjährigen Kletterpflanzen gedacht ist. Sie finden Kletterhilfen hier in der Kategorie:

Pflanzenstützen & Kletterhilfen

Weitere Infos zur Begrünung in der Vertikalen auf www.vertikaler-garten.de

Stecklingsschere
Endlich haben wir sie in unserem Sortiment, das wichtigste Werkzeug für den Hobby-Gärtner:

Die kleine Gartenschere oder auch Stecklingsschere

Einmal auf den Geschmack gekommen kann man wirklich nicht mehr darauf verzichten.

Anfänglich habe ich mich sehr gegen dieses “kleine Ding” gesträubt, weil ich dachte, dass sie zwar handlich ist, aber was soll ich damit schon schneiden?
Nachdem sie mir aber so sehr ans Herz gelegt wurde, wollte ich wenigstens ausprobieren, was daran ist.
Das wirklich bestechende ist tatsächlich die Größe in Kombination mit der Klingenschärfe. Diese kleine Gartenschere schneidet nicht nur Blumen, Obst und Gemüse, sondern kleine Zweige, weiches Holz, Gartenschnur und notfalls auch Draht.

Sie ist extrem leichtgängig und liegt ausgezeichnet in der Hand. Zum Glück haben ihre Erfinder auch bei der Farbwahl mitgedacht, denn die Schere ist so klein, das man sie leicht aus den Augen verlieren kann. Doch das Signalrot der Griffe leuchtet gut und deutlich, so dass man sie im allgemeinen “Grün” des Gartens leicht wiederfindet.

Fazit: Es lohnt sich immer, auf die Empfehlungen eines alten Meisters zu hören.