Kletterpflanzen sind einfach die Wucht! Sie gehören zu meinen erklärten Lieblingen.
Diesmal soll es vor allem um einjährige Kletterpflanzen gehen.
Kaum gesät, kann man Ihnen beim Wachsen zuschauen und wird innerhalb kürzester Zeit belohnt mit einem Meer aus Blüten in den schönsten Farben. Egal ob einem der Sinn eher nach elegantem Weiß, kühlem Himmelblau, schreiendem Orange oder leuchtendem Sonnengelb steht, jede Farbe ist zu haben und läßt einen Teil des Gartens plötzlich ganz anders wirken.




Kletterpflanzen sind wirklich einfach zu haben. Man kann zwar auch ein Exemplar der Wahl in der Gärtnerei erwerben, aber es empfiehlt sich sehr, sie aus Samen selber zu ziehen. Sie sind gänzlich unkompliziert. Kapuzinerkresse (Tropaeolum in Arten und Sorten), Prunkwinden (Ipomea in Arten und Sorten), Glockenreben (Cobaea scandens), Schwarzäugige Susanne(Thunbergia in Arten und Sorten) und Co können im Frühling auf der Fensterbank vorgezogen und Ende Mai, wenn kein Frost mehr droht, nach draußen in Töpfe oder direkt in die Erde versetzt werden. Selbst jetzt Anfang Juli ist eine Direktsaat ins Freiland noch lohnenswert.
Diese Pflanzen sind relativ anspruchslos an ihren Standort. Sie wollen viel Sonne, keine Staunässe und nach Möglichkeit einen lauschigen, geschützten Platz.
Das einzige, was man tatsächlich für Kletterpflanzen braucht, sind Kletterhilfen.

Rankgerüste lassen sich entweder wunderschön selberbauen aus geschnittenen Weidenruten oder, die rustikalere Variante, aus Bambusstäben.
Wer nicht selber kreativ werden möchte, für den gibt es auch fertige Varianten aus stabilen und witterungsbeständig beschichteten Stahldraht, Metall oder geflochtenen Weiden.
Solche Kletterhilfen sind meistens kegel- oder pyramidenförmig mit vielen Verstrebungen, damit sie schön dicht berankt werden können. Man steckt sie einfach in den Topf oder direkt in die Erde. Durch die vertikale Ausrichtung, setzen sie einen starken Akzent und wirken raumbildend. Ein Topf mit einer Kletterpflanze auf Balkon oder Terrasse lässt diese gleich viel größer wirken.
Wir haben auch mit einem kleinen Sortiment an Rankhilfen im plamundo-Gartenshop begonnen, das eher für die einjährigen Kletterpflanzen gedacht ist. Sie finden Kletterhilfen hier in der Kategorie:
Pflanzenstützen & Kletterhilfen
Weitere Infos zur Begrünung in der Vertikalen auf www.vertikaler-garten.de
Jeder, der in England oder einem anderen englisch geprägten Land schon mal einen Pub besucht hat, der kennt sie, die kugeligen Blühwunder, die an Haken an der Fassade oder an Laternenmasten hängen.
Da ein Pub-Besuch ja wohl obligat ist, sollte also auch jeder wissen, wovon ich schreibe.
Hanging Baskets sind Pflanzkörbe aus einem Drahtgeflecht, die an stabilen Ketten aufgehängt werden können. Zum Bepflanzen benötigt man zusätzlich einen Einsatz, der verhindert, dass die Erde gleich wieder herausfällt. Klassischerweise legt man die Drahtkörbe erstmal mit einer Lage Moos aus. Im Bodenbereich folgt nun eine stabile Kunststofffolie, um das Ausfließen des Gießwassers zu verhindern. Diese sollte man dennoch mit einigen kleinen Löchern versehen, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann und nicht ungewollte Staunässe erzeugt.
Nun kann ungefähr bis zur Hälfte Substrat eingefüllt werden. Die seitlichen Kletterpflanzen von aussen durch Drahtkorb und Mooseinlage hindurchpflanzen. Dann die Pflanzschale mit dem restlichen Substrat füllen und die Pflanzen oben einpflanzen. Nun noch kräftig angießen und die Ampel kann aufgehängt werden.
Bald schon werden die hängenden Triebe, den Pflanzeinsatz verdecken.
Der Clou dieser Ampeln ist ja, dass sie nicht nur von oben, sondern auch durch die Seitenwand bepflanzt werden und dadurch diese außergewöhnliche Üppigkeit erzeugt wird. Deswegen muß der Einsatz in den Pflanzkörben auch so durchlässig sein, dass Löcher oder Schlitze für die seitliche Bepflanzung gemacht werden können.
Wem das Auspolstern mit Moos zu aufwendig ist, für den gibt es auch fertige Einsätze aus Kokosfasern oder Altpapier, in die man an den gewünschten Stellen leicht diese Öffnungen erzeugen kann.
Hanging Baskets sind eine wundervolle Bereicherung für Terrassen, Balkone und Eingangsbereiche. Bei richtiger Pflege blühen sie den ganzen Sommer und oft noch bis zum ersten Frost. Wenn man sie auch mit immergrünen Hängepflanzen bestückt wie beispielsweise Efeu, dann sind sie auch den Winter über recht dekorativ.
Aus diesem Grund haben wir sie als neue Artikel in unseren Shop aufgenommen. Sie finden Hanging Baskets als Komplettset oder als Baukastensystem zum selber zusammenstellen hier in unserer neuen Kategorie Hanging Baskets bei plamundo.
Etliche weitere Infos zum Hanging Basket und Alternativen zu Blumenampeln auf der gleichnamigen Website.
Als ich das erste Mal über den Begriff “plant bags” stolperte und entdeckte, worum es sich handelte, war ich sofort Feuer und Flamme.
Nun endlich ist es gelungen, die ersten Exemplare für unseren Plamundo-Shop zu bekommen.
Was also sind plant bags?

Plant bags oder auch Grow bags heißen zu deutsch einfach “Pflanztüte”. Dieser Begriff beschreibt eigentlich auch schon ganz genau, um was es sich handelt, denn diese Pflanzbeutel bestehen aus einem sehr stabil gewebten Bändchengewebe aus Kunststoff und haben die gleiche Form wie ein Blumentopf.
Meistens also runde Grundform mit angenähten Seitenwänden und häufig mit praktischen Schlaufengriffen bestückt zum besseren Tragen. Diese gehen auf ihren ursprünglichen Entwicklungszweck zurück, denn die plant bags wurden zunächst für Baumschulen hergestellt, um junge Sträucher und Gehölze besser zu verpacken und zu transportieren. Daher sind sie wirklich aus sicherem, extrem stabilem und UV-beständigem Material gefertigt und aufwendig vernäht, damit sie große Gewichte aushalten können, denn mit den Schlaufen werden ganze Bäume an Krähne oder Gabelstapler gehängt.
Die Böden sind mit Drainagelöcher versehen, um Staunässe zu verhindern.
Von Vorteil für die Pflanze ist das flexible Material. Anders als bei Kunststofftöpfen, haben die Wurzeln deutlich mehr Spielraum dabei wie und in welche Richtung sie sich entwickeln wollen. Dem Phänomen Drehwurzeln kann so besser vorgebeugt werden.
In unserem Sortiment bieten wir für den Anfang zwei unterschiedliche Serien an plant bags an mit ganz besonderer Raffinesse:

Pflanzbeutel “Kaskade”:
Dies ist eine Serie von plant bags, die an die Wand gehängt werden können. Es gibt sie mit 5, 6, 8 und !0 Pflanzlöchern. Damit lassen sich hässliche Sichtschutzwände, Balkonwände, Fallrohre am Haus, Mülltonnenplätze und vieles mehr ganz einfach in blühende Gärten verwandeln.

Zylinder-Ampeln “Viktoria”:
Auch diese Serie ist zum Hängen gedacht. Die Zylinder-Ampeln ersetzen die guten alten Hängeampeln. Aus Pflanzbeuteln mit 12, 16 und 20 Pflanzlöchern, die runderherum verteilt sind, können ganze hängende Säulen entstehen.
Eine ausführliche Anleitung für das Bepflanzen von hängenden Pflanzbeuteln finden Sie unter folgendem externen Link:
–> www.pflanzbeutel.com
Der Clou dieser beiden Serien ist, sie nicht nur im herkömmlichen Sinne mit Blühpflanzen zu bestücken, sondern Kräuter und Gemüsepflanzen zu verwenden.
Aus dem Pflanzbeutel “Kaskade” kann so ein vertikales Erdbeerfeld an der Wand werden und kleinwüchsigeTomaten, Auberginen oder Paprika und Chilli bewuchern wunderbar die Zylinder-Ampel “Viktoria”.
Bezugsquelle für die Plant bags hier im Plamundo-Garten-Shop.