GartenwinterDer Frost läßt dieses Jahr zum Glück noch etwas auf sich warten.
Zeit genug also, um noch schnell die letzten Pflanzen im Garten für den Winter zu verpacken, denn die kalten Nächte werden nicht mehr lange ausbleiben und dieses Jahr gab es vereinzelt ja noch bis Ende April Eis und Schnee.

Also, wer noch nicht in die Pötte gekommen ist, hier folgt

eine Kurzanleitung, wie Sie Ihre nicht winterharten Pflanzen für den Winter präparieren:

  1. Die meisten Pflanzen, die regelmäßig geschnitten werden müssen,sollten nicht im Herbst ihren großen Rückschnitt erhalten, sondern erst im Frühjahr. Allenfalls können überlange Triebe eingekürzt werden.Gerade in den Übergangszeiten von einer Jahreszeit zur anderen kann es immer wieder Wechsel zwischen eher warmen und kalten Tagen geben, was zum Austrocknen der Triebe führen kann. Ist die Pflanze schon stark zurückgeschnitten, kann es passieren, dass im Frühjahr die Triebe stark abgestorben sind und die Pflanze noch mehr beschnitten werden muß.
  2. Als erstes die Erde um die Pflanze herum 15 bis 20cm hoch mit lockerer Erde oder Kompost anhäufeln, um den Fuß und damit bei vielen Pflanzen die Veredelungsstelle, die sich im Boden befinden sollte, zu schützen.
  3. Dann die Pflanze an sich mit schützendem, aber auf jedem Fall luftdurchlässigen Material locker umwickeln und den Zwischenraum, der zwischen Pflanze und Ummantelung entsteht zusetzlich noch mit trockenem Herbstlaub, Stroh oder auch dünnen Zweigen auffüllen. Achtung: nur wirklich trockenes und schädlingsfreies Material verwenden. Zum Umwickeln bietet sich hierfür besonders Jute als sehr geeignetes Material an, aber auch spezielle Vliese, die extra dafür im Gartenfachhandel erhältlich sind. Optisch schöner ist jedoch sicherlich die Jute. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kann auch Jute und Winter-Vlies miteinander kombinieren.
  4. Kletterrosen, Hochstämmchen und größere Sträucher oder Gräser sollten zum Schutz gegen Frostschäden, aber auch Vertrocknen ebenfalls mit luftduchlässigem Material umwickelt werden. Hierfür auf gar keinen Fall Folie verwenden, da diese nicht atmungsaktiv ist und sich unter ihr Staunässe bilden kann. Ersatzweise kann man die genannten Pflanzen auch schuppenartig mit Fichtenzweigen oder Kiefernreisig umwinden.


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