Der Frost läßt dieses Jahr zum Glück noch etwas auf sich warten.
Zeit genug also, um noch schnell die letzten Pflanzen im Garten für den Winter zu verpacken, denn die kalten Nächte werden nicht mehr lange ausbleiben und dieses Jahr gab es vereinzelt ja noch bis Ende April Eis und Schnee.
Also, wer noch nicht in die Pötte gekommen ist, hier folgt
eine Kurzanleitung, wie Sie Ihre nicht winterharten Pflanzen für den Winter präparieren:
- Die meisten Pflanzen, die regelmäßig geschnitten werden müssen,sollten nicht im Herbst ihren großen Rückschnitt erhalten, sondern erst im Frühjahr. Allenfalls können überlange Triebe eingekürzt werden.Gerade in den Übergangszeiten von einer Jahreszeit zur anderen kann es immer wieder Wechsel zwischen eher warmen und kalten Tagen geben, was zum Austrocknen der Triebe führen kann. Ist die Pflanze schon stark zurückgeschnitten, kann es passieren, dass im Frühjahr die Triebe stark abgestorben sind und die Pflanze noch mehr beschnitten werden muß.
- Als erstes die Erde um die Pflanze herum 15 bis 20cm hoch mit lockerer Erde oder Kompost anhäufeln, um den Fuß und damit bei vielen Pflanzen die Veredelungsstelle, die sich im Boden befinden sollte, zu schützen.
- Dann die Pflanze an sich mit schützendem, aber auf jedem Fall luftdurchlässigen Material locker umwickeln und den Zwischenraum, der zwischen Pflanze und Ummantelung entsteht zusetzlich noch mit trockenem Herbstlaub, Stroh oder auch dünnen Zweigen auffüllen. Achtung: nur wirklich trockenes und schädlingsfreies Material verwenden. Zum Umwickeln bietet sich hierfür besonders Jute als sehr geeignetes Material an, aber auch spezielle Vliese, die extra dafür im Gartenfachhandel erhältlich sind. Optisch schöner ist jedoch sicherlich die Jute. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kann auch Jute und Winter-Vlies miteinander kombinieren.
- Kletterrosen, Hochstämmchen und größere Sträucher oder Gräser sollten zum Schutz gegen Frostschäden, aber auch Vertrocknen ebenfalls mit luftduchlässigem Material umwickelt werden. Hierfür auf gar keinen Fall Folie verwenden, da diese nicht atmungsaktiv ist und sich unter ihr Staunässe bilden kann. Ersatzweise kann man die genannten Pflanzen auch schuppenartig mit Fichtenzweigen oder Kiefernreisig umwinden.
Als ich das erste Mal über den Begriff “plant bags” stolperte und entdeckte, worum es sich handelte, war ich sofort Feuer und Flamme.
Nun endlich ist es gelungen, die ersten Exemplare für unseren Plamundo-Shop zu bekommen.
Was also sind plant bags?

Plant bags oder auch Grow bags heißen zu deutsch einfach “Pflanztüte”. Dieser Begriff beschreibt eigentlich auch schon ganz genau, um was es sich handelt, denn diese Pflanzbeutel bestehen aus einem sehr stabil gewebten Bändchengewebe aus Kunststoff und haben die gleiche Form wie ein Blumentopf.
Meistens also runde Grundform mit angenähten Seitenwänden und häufig mit praktischen Schlaufengriffen bestückt zum besseren Tragen. Diese gehen auf ihren ursprünglichen Entwicklungszweck zurück, denn die plant bags wurden zunächst für Baumschulen hergestellt, um junge Sträucher und Gehölze besser zu verpacken und zu transportieren. Daher sind sie wirklich aus sicherem, extrem stabilem und UV-beständigem Material gefertigt und aufwendig vernäht, damit sie große Gewichte aushalten können, denn mit den Schlaufen werden ganze Bäume an Krähne oder Gabelstapler gehängt.
Die Böden sind mit Drainagelöcher versehen, um Staunässe zu verhindern.
Von Vorteil für die Pflanze ist das flexible Material. Anders als bei Kunststofftöpfen, haben die Wurzeln deutlich mehr Spielraum dabei wie und in welche Richtung sie sich entwickeln wollen. Dem Phänomen Drehwurzeln kann so besser vorgebeugt werden.
In unserem Sortiment bieten wir für den Anfang zwei unterschiedliche Serien an plant bags an mit ganz besonderer Raffinesse:

Pflanzbeutel “Kaskade”:
Dies ist eine Serie von plant bags, die an die Wand gehängt werden können. Es gibt sie mit 5, 6, 8 und !0 Pflanzlöchern. Damit lassen sich hässliche Sichtschutzwände, Balkonwände, Fallrohre am Haus, Mülltonnenplätze und vieles mehr ganz einfach in blühende Gärten verwandeln.

Zylinder-Ampeln “Viktoria”:
Auch diese Serie ist zum Hängen gedacht. Die Zylinder-Ampeln ersetzen die guten alten Hängeampeln. Aus Pflanzbeuteln mit 12, 16 und 20 Pflanzlöchern, die runderherum verteilt sind, können ganze hängende Säulen entstehen.
Eine ausführliche Anleitung für das Bepflanzen von hängenden Pflanzbeuteln finden Sie unter folgendem externen Link:
–> www.pflanzbeutel.com
Der Clou dieser beiden Serien ist, sie nicht nur im herkömmlichen Sinne mit Blühpflanzen zu bestücken, sondern Kräuter und Gemüsepflanzen zu verwenden.
Aus dem Pflanzbeutel “Kaskade” kann so ein vertikales Erdbeerfeld an der Wand werden und kleinwüchsigeTomaten, Auberginen oder Paprika und Chilli bewuchern wunderbar die Zylinder-Ampel “Viktoria”.
Bezugsquelle für die Plant bags hier im Plamundo-Garten-Shop.

Endlich haben wir sie in unserem Sortiment, das wichtigste Werkzeug für den Hobby-Gärtner:
Die kleine Gartenschere oder auch Stecklingsschere
Einmal auf den Geschmack gekommen kann man wirklich nicht mehr darauf verzichten.
Anfänglich habe ich mich sehr gegen dieses “kleine Ding” gesträubt, weil ich dachte, dass sie zwar handlich ist, aber was soll ich damit schon schneiden?
Nachdem sie mir aber so sehr ans Herz gelegt wurde, wollte ich wenigstens ausprobieren, was daran ist.
Das wirklich bestechende ist tatsächlich die Größe in Kombination mit der Klingenschärfe. Diese kleine Gartenschere schneidet nicht nur Blumen, Obst und Gemüse, sondern kleine Zweige, weiches Holz, Gartenschnur und notfalls auch Draht.
Sie ist extrem leichtgängig und liegt ausgezeichnet in der Hand. Zum Glück haben ihre Erfinder auch bei der Farbwahl mitgedacht, denn die Schere ist so klein, das man sie leicht aus den Augen verlieren kann. Doch das Signalrot der Griffe leuchtet gut und deutlich, so dass man sie im allgemeinen “Grün” des Gartens leicht wiederfindet.
Fazit: Es lohnt sich immer, auf die Empfehlungen eines alten Meisters zu hören.