27.02.2012
AutoPot automatische Bewässerungssysteme – eine geniale Lösung für Kleingewächshäuser, Frühbeete, Folientunnel, Hochbeete & kleine Gemüsegärten
Für die Benutzung dieser verschiedenen automatischen Bewässerungssysteme benötigen Sie weder einen Wasseranschluss, noch Strom, Pumpe oder Zweitschaltuhr. Dahinter versteckt sich eine bestechend einfache Idee und Technik und das Ergebnis ist einfach überzeugend und geradezu grandios.
Die englische Firma Autopot hat vier verschiedene Systeme im Angebot, die jedoch alle nach dem gleichen Prinzip funktioniern:
Herzstück ist nämlich jeweils der Wasserverteiler “AquaValve”. Dieser funktioniert wie ein Ventil, das mit Hilfe von zwei Schwimmkörpern geöffnet und geschlossen werden kann und somit die Wasserverteilung regelt. Grundsätzlich ist der Platz für den AquaValve-Verteiler in einem geschlossenen kleinen Wasserbehälter.
Angeschlossen an eine Regentonne füllt das AquaValve diesen mit Regenwasser bis zu einer Höhe von 2 cm, denn dann ist der Füllstand erreicht, bei dem sich das Ventil verschließt und den Wasserzulauf unterbricht. Je nach Art des Bewässerungssystem verteilt sich dieses Wasser nun entweder durch die Drainagelöcher im Blumentopf oder es wird über Bewässerungskapillare in die Erde geleitet, so dass die Pflanzenwurzeln darauf zugreifen können.
Erst wenn das Wasser aus dem kleinen Wasserbehälter komplett verbraucht ist, öffnet sich das Ventil wieder und der Bewässerungszyklus beginnt erneut von vorne.
Auf diese Art und Weise wird jede Pflanze ihren Ansprüchen entsprechend mit Wasser versorgt und Staunässe vermieden und das alleine mit Hilfe des Wasserdrucks, der entsteht, wenn die Regentonne mindestens 15 cm höher steht wie der AquaValve-Wasserverteiler.
Das folgende Video vom Hersteller erklärt nochmals das Prinzip des AquaValve- Wasserverteilers:
AutoPot hat folgende automatische Bewässerungssysteme im Angebot:
- Automatische Bewässerungsanlagen für die Pflanzenzucht in Töpfen:
- 1Pot-Modul-System
Die Luxusvariation für eine Pflanze, die einen eigenen Wasserverteiler AquaValve zur Bewässerung hat. Dadurch wird natürlich die optimalste Bewässerung garantiert. Ein System, das bis fast ins unendliche erweitert werden kann mit dem dazu passenden Erweiterungs-Set. - Easy2Grow-System
Etwas ökonomischer und platzsparender ist das Easy2Grow-System, das aber nach dem gleichen Prinzip funktioniert wie das 1Pot-Modul-System. Zwei Pflanzen teilen sich ein Bewässerungstablett mit einem AquaValve. Auch dieses System kann zu einer Großanlage für den Erwerbsgartenbau vergrößert werden mit Hilfe des passenden Erweiterungs-Sets.
- 1Pot-Modul-System
- Automatische Bewässerungsanlagen für die Bewässerung von Beeten:
- AquaBox Spyder
Ein automatisches Bewässerungssytem, das direkt in der Erde im Beet, Hochbeet, Folientunnel oder Frühbeet angewendet wird. Die AquaBox, die das AquaValve beherbergt wird in der Mitte des beets möglichst gerade in die Erde gesetzt. 12 Kapillarstreifen transportieren das Wasser zu den Pflanzenwurzeln. Dieses Bewässerungssystem kann ein Areal von ca. 1,2 m² bewässern. Durch das Zusammenschließen mehrerer Aquaboxen können entsprechend größere Beete einfach bewässert werden.
- Aquabox Gerade
Die AquaBox Gerade ist genauso wie die AquaBox Spyder einsetzbar. Allerdings verteilt sich das Wasser über zwei breite Kapillarstreifen eher in längere und schmalere Bahnen. Dieses Bewässerungssystem eignet sich daher hervorragend für Fluttischböden und GrowBags, aber auch für rechteckige, schmale Reihen-Beete unter Folientunneln und Hochbeete. Wiederum können mehrere Systeme miteinander gekoppelt werden, um größere Flächen zu bewässern.
- AquaBox Spyder


Die Bogenanker werden einfach in die Lücken im Weidengeflecht gesteckt. Für das Pflanzbeutel-Set “Salat” sind drei vorgesehen und für das Set “Gemüse & Tomate” vier. Sie erfüllen zwei unterschiedliche Zwecke: Zum einen dienen Sie als eine Art Rahmen für die beiden Abdeckhauben. Diese können also nur zusammen mit den Bogenankern montiert werden. Zum anderen ist der Draht am höchsten Punkt eines jeden Bogens in eine Schlaufe gelegt, durch die Pflanzstäbe aus Bambus gesteckt werden können und aus den Bogenankern werden hervorragende und stabile Pflanzenstützen oder Kletterhilfen für Tomaten, Gurken, Stangenbohnen und ähnliches Gemüse.
Die Gewächshaus-Haube ist so geformt, dass man sie einfach nur über die installierten Bogenanker ziehen muss. Mit den Klettverschlüssen, die sich jeweils an jeder Ecke befinden, kann die Gewächshaushaube am Weidengeflecht befestigt werden. In der Mitte der Vorderseite gibt es eine Klappe, die mit zwei Reißverschlüssen geöffnet oder geschlossen werden kann. Dadurch kann die Pflege der Pflanzen getätigt und die Temperatur im Gewächshaus durch lüften reguliert werden. Sind die Pflanzen groß und kräftig genug, entfernt man einfach die Gewächshausfolien und kann nun die Bogenanker zum Stützen der Pflanzen verwenden.
Die Pflanzenschutzhaube ist in ihrer Machart, Funktionalität und Installation identisch mit der Gewächshaus-Haube mit dem kleinen Unterschied, dass sie nicht aus Folie, sondern aus Insektenschutznetz gefertigt wurde. Man benötigt also auch für den Aufbau dieser Pflanzenschutzhaube zwangsläufig die entsprechenden Bogenanker.
Das Aussäen der neuen Pflanzen ist sehr unkompliziert und macht furchtbar viel Spaß. Sie benötigen natürlich die Samen der gewünschten Pflanzen.
Befüllen Sie Ihre Töpfchen oder Ihre Topfplatte mit dem Substrat für die Aussaat. Man kann entweder spezielle Anzuchterde verwenden oder auch Steinwollblöcke und Substrat aus zerkleinerten Kokosfasern, da all diese Varianten wenige oder sogar garkeine Nährstoffe enthalten. Dieses ist so wichtig, damit die zarten Jungpflanzen sich langsam und in Ruhe zu kräftigen und gesunden Pflanzen entwickeln können anstatt schnell in die Höhe zu schießen und dann umzuknicken, weil der Spross zu dünn und schwach ist für das Gewicht.
Nun können die Samen auf die gewässerte und angedrückte Erdoberfläche in den Töpfen gestreut werden. Die meisten Samen werden anschließend mit etwas Erde abgedeckt. In den meisten Fällen kommt man mit der Regel:”1-2 x den Samendurchmesser = Dicke der Abdeckung mit Substrat”, sehr gut zurecht. Man unterscheidet jedoch das Saatgut in
Am besten decken Sie die Aussaat während der Keimung ab mit durchsichtiger Folie oder der transparenten Abdeckhaube des Minigewächshauses. Die Feuchtigkeit in Boden und Luft wird erhalten und man muss nur wenig nachgießen.
Wenn die Keimlinge ihre Keimblätter ausgebildet haben, können sie vereinzelt werden. Man nennt diesen Vorgang auch Pikieren. Dieses ist auf jeden Fall ratsam, wenn sich die Blätter der einzelnen Keimlinge berühren. Zu dem Zeitpunkt kann man davon ausgehen, dass die einzelnen Pflänzchen mehr Platz benötigen, um sich gesund und kräftig entwickeln zu können.



Dieses Mini-Gewächshaus ist garnicht so “mini”, denn die Bodenwanne hat ein Innenmaß von 55 x 35 x 8,5 cm (Länge x Breite x Höhe). Damit finden darin sehr viele Modelle an Topfplatten, Steinwollblöcken, Quelltöpfchen, Stecklingstrays, etc. genügend Platz, so dass sich bei guter Planung ca. 150 Pflänzchen darin vorziehen lassen.









