Die Aussaatzeit für Kaltkeimer naht!

Für diesen Herbst wird ein früher Wintereinbruch prophezeit. Wie und wann auch immer der Winter kommen mag, mit ersten Nachtfrösten wird man sicherlich schon bald rechnen müssen. Deswegen ist nun der beste Zeitpunkt gekommen, um sogenennte Kaltkeimer auszusäen. Nicht mehr so gebräuchlich, aber dennoch ab und zu zu finden, ist auch der Begriff Frostkeimer.

Was sind Kaltkeimer / Frostkeimer?

traenendes herzAls Kaltkeimer bezeichnet man Pflanzen, deren Samen zum Keimen einen deutlichen Kältereiz benötigen. Meistens handelt es sich um Pflanzenarten aus Regionen mit frostigen Wintern.
Das fertige Saatgut bleibt nach der Reifung in einer sogenannten Samenruhe. In diesem Zustand wird es auch dann nicht mit der Keimung beginnen, wenn alle äußeren Umstände -wie Licht, Feuchtigkeit und Temperatur- eigentlich optimal wären. Diese Samenruhe schützt den Samen in der freien Natur vor einer zu frühen Keimung, denn gerade im Spätsommer oder auch Frühherbst sind die Klimabedingungen ja manchmal noch sehr geeignet dafür, dass so ein Samen auf die Idee kommen könnte, jetzt mit der Keimung zu beginnen, obwohl in wenigen Tagen bis Wochen der Winter beginnt.

Erst wenn das Saatgut mehrere Wochen Temperaturen unter +5°C erlebt hat, werden im Samenkorn komplexe biochemische Prozesse in Gang gesetzt, die im Endeffekt dazu führen, dass keimauslösende Substanzen gebildet werden. Das Samenkorn ist dann bereit für die Keimung und wird mit dieser beginnen sobald die klimatischen Bedingungen dieses zulassen, was in der Regel mit dem nahenden Frühling und den damit verbundenen wärmer werdenenden Temperaturen sowie dem wiederkehrenden Licht einhergeht.

Wie funktioniert die Aussaat von Kaltkeimern?

Es gibt drei unterschiedliche Methoden wie Kaltkeimer ausgesät werden können:

    vergissmeinnicht

  1. Man sät die Pflanzen jetzt im beginnenden Herbst so aus wie es auch in der freien Natur passieren würde. Das Saatgut direkt im Freiland in das vorbereitete Beet aussäen. Das Saatgut wird automatisch und ganz natürlich während des Winters durch eine Kälteperiode geführt und kann dann im Frühling mit der Keimung beginnen. Diese Methode ist zwar die natürlichste Variante, jedoch auch die unsicherste. Frassschädlinge wie Vögel, Mäuse und Insekten werden sich daran gütlich tun und auch kleinere Mikroorganismen werden Zersetzungsprozesse beginnen, so dass spannend bleibt wie viele ausgebrachte Samen dann im Frühjahr noch übrig bleiben.


  2. mohn

  3. Die erfolgreichste Methode ist die Aussaat in Anzuchtschalen zunächst im Haus. Die Samen wie üblich aussäen, fucht halten und bei ca. +20°C für 2-4 Wochen im Haus aufstellen. Danach können die Schalen ausziehen ins Freiland. Temperaturen zwischen -5 bis +5°C wären ideal für mindestens 4 Wochen. Man kann also auch noch im zeitigen Frühjahr eine Aussaat von Kaltkeimern wagen.
    Auf jeden Fall sollte man über einen Schautz gegen Fraßfeinde für die Winterperiode nachdenken. Zumindest gegen Vögel könnte eine Abdeckung mit Drahtgitter helfen.
    Übrigends wäre eine Abdeckung der Saatschalen mit Schnee sehr wünschenswert. Die Schneedecke schützt und sorgt im Frühling für genügend Feuchtigkeit.


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  5. Natürlich kann die Kälteperiode auch künstlich erzeugt werden. Am besten funktioniert dies, in dem man das Saatgut mit feuchtem Sand vermischt und in einen Druckverschlussbeutel füllt. So verpackt, wandert es für ca. zwei Monate in den Kühlschrank bei Temperaturen um die +5°C. Man sollte regelmäßig kontrollieren, ob nicht doch schon einzelne Samen mit der Keimung beginnen und diese dann entnehmen. Nach dieser Zeit können die Samen ganz gewöhnlich ausgesät werden.

Folgende Pflanzen gehören zu den Kaltkeimern:

Nutzpflanzen:

  • Bärlauch
  • Gartenmelde
  • Guter Heinrich
  • Hopfen
  • Knoblauchsrauke
  • Löffelkraut
  • Meerkohl
  • Perilla

Stauden und Kräuter:

  • Adonisröschen
  • Akelei
  • Alraune
  • Anemone
  • Arnika
  • Aronstab
  • Aster
  • Astilbe
  • Bärenklau
  • Bärlapp
  • Bärwurz
  • Bergenie
  • Bergflockenblume
  • Blausternchen
  • Brandkraut
  • Brennessel
  • Buschmalve
  • Buschwindröschen
  • Christrose
  • Clematis
  • Diptam
  • Distel
  • Echinacea
  • Edelweiß
  • Eisenhut
  • Engelwurz
  • Enzian
  • Fetthenne
  • Fingerhut
  • Frauenmantel
  • Funkien
  • Ginseng
  • Glockenblume
  • Hahnenfußgewächse
  • Herbstzeitlose
  • Herzgespann
  • Hibiskus
  • Himmelsleiter
  • Himmelsschlüssel
  • Hosta
  • Iris
  • Klatschmohn
  • Königskerze
  • Kornblume
  • Küchenschelle
  • Lampionblume
  • Lavendel
  • Lerchensporn
  • Lichtnelke
  • Lilie
  • Lupine
  • Mohn
  • Narzisse
  • Nelke
  • Pfingstrose
  • Phlox
  • Primel
  • Purpurglöckchen
  • Ranunkel
  • Rittersporn
  • Schachbrettblume
  • Sonnenhut
  • Steinbrech
  • Stiefmütterchen
  • Stockrose
  • Tränendes Herz
  • Trollblume
  • Tollkirsche
  • Veilchen
  • Vergissmeinnicht
  • Walnuss
  • Waldmeister
  • Wiesenmargarithe
  • Winterling
  • Wolfsmilch
  • Ysop

Blütenendfäule an Tomaten – Was ist das und wie kann man es verhindern?

Was ist die Blütenendfäule?

Jetzt im August beginnt die Haupterntezeit bei den eigenen Tomaten im Garten. Tomaten sollten sicherlich in keinem Garten oder auf dem Balkon fehlen, denn wer einmal die reifen feinen Früchte gekostet hat, der möchte nicht mehr darauf verzichten, weil sie einfach viel aromatischer schmecken wie die Supermarkttomaten.
Tomaten gehören leider nicht zu den robustesten Pflanzen und sind anfällig für so manche Krankheit. Eine davon ist die Blütenendfäule, die ganz einfach zu erkennen ist, denn die unreife Tomate verfärbt sich von der Blütenansatzstelle an der Fruchtunterseite ausgehend braun.

Bluetenendfaeule Diese Stellen sind oft zunächst braun-grau, etwas wässrig und trocknen ziemlich schnell in Folge ein. Im Endstadium färben sich die Tomaten von der Spitze ausgehend schwarz und fallen ab. Neben den Früchten können auch die neuen Blätter an den Triebspitzen verkümmern und braune Flecken an alten Blättern entstehen.

Zum Glück handelt es sich bei der Blütenendfäule nicht um eine Krankheit, sondern um ein Schadbild an der Pflanze, das auf Grund einer Mangelversorgung entsteht. Einfach ausgedrückt, fehlt den Pflanzen Kalzium. Ursache dafür kann der Boden sein, wenn er zu sauer, zu humusarm und / oder zu trocken ist. Ebenfalls kommt zu schnelles Wachstum der Pflanze durch Überdüngung mit Stickstoff, längere Hitzeperioden über 30°C und sehr ungleichmäßige Wasserversorgung mit in Frage. Alle diese Faktoren können einen Kalziummangel nach sich ziehen, denn grundsätzlich wird Calcium mit dem Transpirationsstrom aus dem Boden in die Blätter transportiert. Die Früchte verdunsten im Verhältnis zum Laub wesentlich weniger Wasser und werden daher auch nicht so reichlich mit Calcium versorgt, obwohl normalerweise genügend davon im Boden vorhanden ist.

Was kann man gegen die Blütenendfäule tun?

Hat man die Diagnose einmal sicher gestellt, kann mit den Gegenmaßnahmen begonnen werden:

  • die Tomaten gleichmäßig gießen und den Boden möglichst nie ganz austrocknen lassen
  • auf eine ausgewogene, organische Düngung achten
  • bei zu niedrigem pH-Wert des Bodens mit Gesteinsmehl oder Algenkalk behandeln
  • sind schon massive Anzeichen zu erkennen, sollte ein Kalziumdünger verwendet werden. Diese wirken besonders schnell, wenn sie über die Blätter appliziert oder über das Gießwasser verabreicht werden. Alternativ lösen Sie 30 g Kalksalpeter in 1 Liter Wasser auf und wässern die erkrankte Pflanze damit.

Zauberhaftes Gartenlicht

Auch wenn die frühlingshaften Temperaturen in dem einen oder anderen Garten für erste Blüten mitten im Winter gesorgt haben, wird es noch eine Weile dauern, bis wir farbenfrohe Blumen und Stauden in unserem heimischen Paradies bestaunen können. Zeit genug also, sich einige Gedanken um die Beleuchtung des Gartens zu machen. Denn das Licht gehört zu den grundlegenden Gestaltungselementen eines jeden Hausgartens, will man doch seine Schönheit auch in lauschigen Sommernächten genießen. Lesen Sie daher im folgenden Beitrag, einige Tipps, wie Sie in Ihrem Garten wahre Highlights kreieren und ihm eine zauberhafte Atmosphäre verleihen.

Grundlage für eine stimmungsvolle Gartenbeleuchtung sind immer sparsam gesetzte Lichtakzente. Die einzelnen Lichtinseln im Garten sollten dabei so arrangiert sein, dass sie im deutlichen Abstand zueinander arrangiert sind, so dass ein dynamisches Lichtambiente durch den Wechsel von hellen Lichtquellen, ihrem diffusen Streulicht und den verbleibenden Schattenbereichen entsteht. Grundsätzlich sollte für die Gartenbeleuchtung nur warmweißes Licht verwendet werden, um allzu starke Helligkeitskontraste sowie eine unnötige Lichtverschmutzung zu vermeiden.

Des Weiteren wirkt die Lichtgestaltung im Garten attraktiver, wenn sie der Aufteilung des Gartens folgt. So befinden sich im Garten im Allgemeinen Wege, Pflanzzonen, ein Sitzbereich, ein Teich, eine Wiese und eventuell auch ein Gemüsegarten. Zudem weist der eine oder andere Garten besondere Highlights auf wie etwa einen singulären Baum auf einer weitläufigen Wiese, eine alte Bruchsteinmauer oder sorgsam arrangierte Kunstskulpturen. Auch diese wollen mittels Licht in Szene gesetzt werden. Am besten eignen sich hierfür Strahler bzw. Spots, die die jeweiligen Objekte von unten her beleuchten und so ihre markanten Oberflächenstrukturen zur Geltung bringen.

Eine besondere Anziehungskraft übt natürlich das Wasser in all seinen Spielarten auf die Gartenbesucher aus. Dem Teich, Bachlauf und Wasserfall sollte man daher besonders viel Aufmerksamkeit widmen, nicht zuletzt auch deswegen, weil gerade hier vielfältige Möglichkeiten für die nächtliche Beleuchtung bereitstehen. Leuchtende Schwimmkugeln beispielsweise, die auf der Wasseroberfläche tanzen, verzaubern den Betrachter, erhellen aber auch ihre Umgebung mit einem sanften, warmen Licht. Besonders groß ist jedoch die Auswahl an beleuchteten Wasserspielen wie Fontänen, Überläufen und Wasserfällen, die zuweilen wie Kunstobjekte wirken.

Einbauleuchten am oberen Rand eines Schwimmbeckens lassen derweil das Wasser in einem intensiven Blau leuchten und bereiten so ein besonders entspannendes Schwimmvergnügen. Durch Unterwasserstrahler kann hier auch eine geheimnisvolle Lichtstimmung gezaubert werden. Am Beckenrand können zudem formschöne Designerleuchten als Blickfang dienen.

Gerade zu modern gestalteten Gärten passen von innen beleuchtete Loungemöbel oder Pflanzkübel wunderbar und verleihen gerade für Gartenparadies das gewisse Etwas. Ein gemütliches Flair bekommt der Pool- bzw. Terrassenbereich dagegen, wenn speziell für die Außenbeleuchtung zugelassene Stehleuchten mit wohnlichen Flair eingesetzt werden.Ohnehin sind für die Terrasse und den Sitzbereich im Garten mittlerweile alle gängigen Leuchtenarten und -stile erhältlich, so dass sicher jeder etwas Passendes für sich findet.

Der Sicherheit wegen und für eine leichtere Orientierung sollten schließlich auch die Wege in ausreichendem Maß beleuchtet sein. Am besten eignen sich hierfür Pollerleuchten. Bei der Modellauswahl sollte berücksichtigt werden, dass umso mehr Leuchten benötigt werden, je näher sich die Lichtquelle am Boden befindet. Vollkommen ungeeignet für die Wegbeleuchtung sind Solarleuchten, da ihr Licht gerade zur grauen Jahreszeit von der Brenndauer und Intensität her nicht ausreicht, um Stolperfallen und Glatteis rechtzeitig zu erkennen.

Tipp: Neben einer professionellen Lichtplanung und einer großen Auswahl an Wohnraumleuchten bietet LightingDeluxe auch Außenleuchten aller Art für Garten und Terrasse.

AutoPot automatische Bewässerungssysteme – eine geniale Lösung für Kleingewächshäuser, Frühbeete, Folientunnel, Hochbeete & kleine Gemüsegärten

Für die Benutzung dieser verschiedenen automatischen Bewässerungssysteme benötigen Sie weder einen Wasseranschluss, noch Strom, Pumpe oder Zweitschaltuhr. Dahinter versteckt sich eine bestechend einfache Idee und Technik und das Ergebnis ist einfach überzeugend und geradezu grandios.

Die englische Firma Autopot hat vier verschiedene Systeme im Angebot, die jedoch alle nach dem gleichen Prinzip funktioniern:
Herzstück ist nämlich jeweils der Wasserverteiler „AquaValve“. Dieser funktioniert wie ein Ventil, das mit Hilfe von zwei Schwimmkörpern geöffnet und geschlossen werden kann und somit die Wasserverteilung regelt. Grundsätzlich ist der Platz für den AquaValve-Verteiler in einem geschlossenen kleinen Wasserbehälter.
Angeschlossen an eine Regentonne füllt das AquaValve diesen mit Regenwasser bis zu einer Höhe von 2 cm, denn dann ist der Füllstand erreicht, bei dem sich das Ventil verschließt und den Wasserzulauf unterbricht. Je nach Art des Bewässerungssystem verteilt sich dieses Wasser nun entweder durch die Drainagelöcher im Blumentopf oder es wird über Bewässerungskapillare in die Erde geleitet, so dass die Pflanzenwurzeln darauf zugreifen können.

Erst wenn das Wasser aus dem kleinen Wasserbehälter komplett verbraucht ist, öffnet sich das Ventil wieder und der Bewässerungszyklus beginnt erneut von vorne.
Auf diese Art und Weise wird jede Pflanze ihren Ansprüchen entsprechend mit Wasser versorgt und Staunässe vermieden und das alleine mit Hilfe des Wasserdrucks, der entsteht, wenn die Regentonne mindestens 15 cm höher steht wie der AquaValve-Wasserverteiler.

Das folgende Video vom Hersteller erklärt nochmals das Prinzip des AquaValve- Wasserverteilers:

AutoPot hat folgende automatische Bewässerungssysteme im Angebot:

  1. Automatische Bewässerungsanlagen für die Pflanzenzucht in Töpfen:
    • 1Pot-Modul-System
      1PotDie Luxusvariation für eine Pflanze, die einen eigenen Wasserverteiler AquaValve zur Bewässerung hat. Dadurch wird natürlich die optimalste Bewässerung garantiert. Ein System, das bis fast ins unendliche erweitert werden kann mit dem dazu passenden Erweiterungs-Set.

     

    • Easy2Grow-System
      Easy2GrowEtwas ökonomischer und platzsparender ist das Easy2Grow-System, das aber nach dem gleichen Prinzip funktioniert wie das 1Pot-Modul-System. Zwei Pflanzen teilen sich ein Bewässerungstablett mit einem AquaValve. Auch dieses System kann zu einer Großanlage für den Erwerbsgartenbau vergrößert werden mit Hilfe des passenden Erweiterungs-Sets.

     

  2. Automatische Bewässerungsanlagen für die Bewässerung von Beeten:
    • AquaBox Spyder
      Aquabox SpyderEin automatisches Bewässerungssytem, das direkt in der Erde im Beet, Hochbeet, Folientunnel oder Frühbeet angewendet wird. Die AquaBox, die das AquaValve beherbergt wird in der Mitte des beets möglichst gerade in die Erde gesetzt. 12 Kapillarstreifen transportieren das Wasser zu den Pflanzenwurzeln. Dieses Bewässerungssystem kann ein Areal von ca. 1,2 m² bewässern. Durch das Zusammenschließen mehrerer Aquaboxen können entsprechend größere Beete einfach bewässert werden.

     

    • Aquabox Gerade
      Aquabox GeradeDie AquaBox Gerade ist genauso wie die AquaBox Spyder einsetzbar. Allerdings verteilt sich das Wasser über zwei breite Kapillarstreifen eher in längere und schmalere Bahnen. Dieses Bewässerungssystem eignet sich daher hervorragend für Fluttischböden und GrowBags, aber auch für rechteckige, schmale Reihen-Beete unter Folientunneln und Hochbeete. Wiederum können mehrere Systeme miteinander gekoppelt werden, um größere Flächen zu bewässern.

     

Das Allround-Baukastensystem für den Hobbygärtner ohne Garten von Burgon & Ball

Bereits letztes Jahr im Oktober durfte ich Ihnen an dieser Stelle unsere neuen Artikel von Burgon & Ball aus England vorstellen. Mittlerweile hat sich dieses Sortiment deutlich vergrößert und Bedarf einer Benutzungsanleitung, die ich Ihnen im Folgenden geben möchte.
Seit letztem Jahr bieten wir Ihnen die Pflanzbeutel mit passender Weideneinfassung an in den Ausführungen weiß oder naturbelassen, rund, quadratisch oder rechteckig. Die kleinste Ausführung ist so groß wie ein kleiner Balkonkasten und passt auf die Fensterbank und das größte Modell entspricht einem kleinen transportablen Hochbeet.
Das tolle an diesem System ist die Vielseitigkeit. Es ist leicht und platzsparend zusammenlegbar, so dass es während der Wintermonate nicht zum Störfaktor in einer kleinen Wohnung wird. Findet man einen guten Platz, so lässt es sich leicht überall hintransportieren und ganz unkompliziert an Ort und Stelle aufbauen.

Man kann mit dem Pflanzbeutel-Set also überall ein optisch ansprechendes Gemüsebeet aufbauen, das im öffentlichen Grün oder auf Wegen, Strassen, Hinterhöfen,Parkplätzen, etc ganz sicher nicht zum Ärgernis wird, sondern neben der Nützlichkeit auch noch das Stadtbild verschönert.

Pflanzbeutel Balkonkasten kleine transportable Hochbeete


Lesen Sie mehr dazu, wo Sie den richtigen Ort für Ihr persönliches Gemüsebeet finden können auf Stadt-Gemüse.de



Wenn man eines dieser Pflanzbeutel-Sets bestellt, dann erhält man eine Pflanztasche aus schwarzem, sehr robusten und beschichteten Kunststoffgewebe, vier Seitenteile aus geflochtener Weide bei den eckigen Modellen beziehungsweise ein offenes Seitenteil aus verdrahteten Weidenzweigen bei den runden Modellen mit einer englischsprachigen Anleitung und acht farblich passenden Kabelbindern.
Der Bastler im Hause ist hier gefragt, handelt es sich doch dabei um einen kleinen Bausatz. Doch keine Angst, das ganze ist selbsterklärend, idiotensicher und auch mit zwei linken Hänen in 5 Minuten aufgebaut.

Aufbauanleitung für die Pflanzbeutel-Sets von Burgon & Ball

  1. Suchen Sie sich einen ausreichend großen freien Platz am Boden und legen Sie die vier Seitenteile in der richtigen Reihenfolge nebeneinander hin.
    Es sollte sich immer ein kleines und ein großes Seitenteil abwechseln. Beachten Sie außerdem, dass alle Seitenteile mit der Seite nach oben liegen, bei der die abgeschnittenen Zweige im Geflecht sichtbar sind.
  2. Nehmen Sie nun die Kabelbinder zur Hand und verbinden Sie jeweils die nebeneinanderliegenden Kanten der Seitenteile onen und unten mit einem Kabelbinder. Sie können diesen ganz leicht an einer passenden Stelle durch das Geflecht hindurchstecken , von hinten auf gleicher Höhe durch das Geflecht des benachbarten Seitenteils zurückschieben und anschließend den Kabelbinder verschließen. Dieser sollte noch nicht ganz fest angezogen werden, damit sich die Seitenteile noch etwas bewegen lassen können.
  3. Sind alle vier Seitenteile miteinander verbunden, so kann man diese im viereck aufstellen. Mit den beiden verbliebenen Kabelbindern verbindet man nun auf soeben beschriebene Art und Weise die letzte offene Seite, so dass die Weideneinfassung für den Pflanzbeutel fertig vor Ihnen steht. Nun können die Kabelbinder nochmals vorsichtig etwas fester angezogen und die langen Enden abgeschnitten werden.
  4. Der schwierigste Teil liegt nun schon hinter Ihnen. Stellen Sie jetzt den Pflanzbeutel in die Weideneinfassung. Befüllen Sie diesen mit hochwertiger Blumenerde und schon steht Ihr fertiges Pflanzbeitel-Set vor Ihnen. Sie können sofort beginnen dieses zu bepflanzen oder das gewünschte Saatgut darin auszusäen.
  5. Für die runden Pflanzbeutel vereinfacht sich diese Anleitung ungemein, da nur zwei offene Seiten des Seitenteils miteinander verbunden werden müssen. Hierfür können Sie als erstes die gegenüberliegenden Drahtenden miteinander verzwirbeln und anschließend noch zur Sicherung die zwei Kabelbinder im oberen und unteren Bereich anbringen wie zuvor beschrieben. Ansonsten gilt die Anleitung für alle Modelle in gleicher Weise.

Das neue Zubehör für die Pflanzbeutel-Sets

Die Weiterentwicklung von Burgon & Ball für die beiden großen eckigen Pflanzbeutel-Sets „Salat“ und „Gemüse & Tomaten“ ist ein Baukastensystem aus drei Bestandteilen:

  • Bogenanker aus dickem, stabilem schwarz lackiertem Metalldraht
  • eine Abdeckhaube aus durchsichtiger, Uv-beständiger Gewächshausfolie
  • eine Abdeckhaube aus einem engmaschigen, hochwertigen Insektenschutznetz

kleines GewächshausDie Bogenanker werden einfach in die Lücken im Weidengeflecht gesteckt. Für das Pflanzbeutel-Set „Salat“ sind drei vorgesehen und für das Set „Gemüse & Tomate“ vier. Sie erfüllen zwei unterschiedliche Zwecke: Zum einen dienen Sie als eine Art Rahmen für die beiden Abdeckhauben. Diese können also nur zusammen mit den Bogenankern montiert werden. Zum anderen ist der Draht am höchsten Punkt eines jeden Bogens in eine Schlaufe gelegt, durch die Pflanzstäbe aus Bambus gesteckt werden können und aus den Bogenankern werden hervorragende und stabile Pflanzenstützen oder Kletterhilfen für Tomaten, Gurken, Stangenbohnen und ähnliches Gemüse.


kleines GewächshausDie Gewächshaus-Haube ist so geformt, dass man sie einfach nur über die installierten Bogenanker ziehen muss. Mit den Klettverschlüssen, die sich jeweils an jeder Ecke befinden, kann die Gewächshaushaube am Weidengeflecht befestigt werden. In der Mitte der Vorderseite gibt es eine Klappe, die mit zwei Reißverschlüssen geöffnet oder geschlossen werden kann. Dadurch kann die Pflege der Pflanzen getätigt und die Temperatur im Gewächshaus durch lüften reguliert werden. Sind die Pflanzen groß und kräftig genug, entfernt man einfach die Gewächshausfolien und kann nun die Bogenanker zum Stützen der Pflanzen verwenden.


kleines GewächshausDie Pflanzenschutzhaube ist in ihrer Machart, Funktionalität und Installation identisch mit der Gewächshaus-Haube mit dem kleinen Unterschied, dass sie nicht aus Folie, sondern aus Insektenschutznetz gefertigt wurde. Man benötigt also auch für den Aufbau dieser Pflanzenschutzhaube zwangsläufig die entsprechenden Bogenanker.
Da das Netz wasser- und lichtdurchlässig ist, kann man die Pflanzen durch das Netz gießen. Für weitere Pflege- und Erntemaßnahmen gibt es auch die zuvor beschriebene Klappe, die sich mit den Reißverschlüssen bedienen lässt. Mit Hilfe dieser Pflanzenschutzhaube kann man ab sofort Kohlweißling & Co den Kampf ansagen ohne zu drastischen Mßnahmen greifen zu müssen.

In den Vorfrühling starten mit dem Vorziehen eigener Pflanzen für Balkon & Garten

SchneeglöckchenHier in der Oberpfalz startet dieses Jahr nun auch endlich der sogenannte Vorfrühling durch. Laut phänologischem Kalender beginnt dieser mit dem Blühen von Schneeglöckchen und Hasel.

Scheint die Sonne, so merkt man schon ganz leichte Erwärmung und schaut man ganz genau hin, so entdeckt man überall die kleinen Spitzen der austreibenden Zwiebelpflanzen und Stauden.
Auch wenn Rasenflächen, Hecken, Sträucher und Staudenrabatten noch sehr winterlich aussehen, so hat man doch sofort Lust, sich auf die Gartenarbeit zu stürzen.

Leider sind die Nächte noch sehr kalt, so dass man mit den meisten anfallenden Tätigkeiten wie Schneiden, Auslichten und Beete pflegen noch etwas zurückhaltend sein sollte, aber ich habe mich sofort darauf gestürzt, die Vorkultur von Gemüse und Zierpflanzen auf der Fensterbank zu beginnen.

Was benötigt man für die Vorkultur von Blumen & Gemüse auf der Fensterbank?

Zubehör für die Vorkultur Das Aussäen der neuen Pflanzen ist sehr unkompliziert und macht furchtbar viel Spaß. Sie benötigen natürlich die Samen der gewünschten Pflanzen.


Ein Tipp: Stöbern Sie doch mal bei Magic Garden Seeds.de einem Onlineshop für das besondere Saatgut. Die Samen haben nicht nur hervorragende Qualität, sondern die Auswahl ist auch sehr umfangreich. Besonders, wenn Sie auf der Suche sind nach alten Gemüsesorten und Heilpflanzen.



Desweiteren benötigt man nährstoffarme Aussaat-Erde, kleine Töpfchen und einen möglichst hellen und warmen Platz am Fenster. Die meisten Samen brauchen zwischen +18 und 22°C zum Keimen. Damit diese Temperatur möglichst konstant gewährleistet werden kann, lohnt es sich oftmals, die Töpfchen in ein beheiztes Zimmergewächshaus zu stellen. In diesem läßt sich nicht nur die Temperatur ganz einfach einstellen, sondern man kann auch eine hohe Luftfeuchtigkeit in diesem kleinen geschlossenen Raum erzeugen. Die hohe Luftfeuchtigkeit ist sehr wichtig für die gesunde Entwicklung der Keimlinge,da diese ja noch nicht besonders viel Wurzelmasse gebildet haben.
Nun benötigt man nur noch etwas Wasser zum Angießen und der Spass kann beginnen.

Aussaat von Pflanzen im Zimmergewächshaus

TopfplatteBefüllen Sie Ihre Töpfchen oder Ihre Topfplatte mit dem Substrat für die Aussaat. Man kann entweder spezielle Anzuchterde verwenden oder auch Steinwollblöcke und Substrat aus zerkleinerten Kokosfasern, da all diese Varianten wenige oder sogar garkeine Nährstoffe enthalten. Dieses ist so wichtig, damit die zarten Jungpflanzen sich langsam und in Ruhe zu kräftigen und gesunden Pflanzen entwickeln können anstatt schnell in die Höhe zu schießen und dann umzuknicken, weil der Spross zu dünn und schwach ist für das Gewicht.
Die Pflanzgefäße je nach Größe so befüllen, dass ca. 0,5-1 cm Abstand zum Topfrand frei bleibt. Die Erde gut andrücken und schon vor dem Auslegen der Samen kräftig wässern.


Aussaat im MinigewächshausNun können die Samen auf die gewässerte und angedrückte Erdoberfläche in den Töpfen gestreut werden. Die meisten Samen werden anschließend mit etwas Erde abgedeckt. In den meisten Fällen kommt man mit der Regel:“1-2 x den Samendurchmesser = Dicke der Abdeckung mit Substrat“, sehr gut zurecht. Man unterscheidet jedoch das Saatgut in Lichtkeimer und Dunkelkeimer. Lichtkeimer benötigen Licht für die Keimung und werden deswegen nur leicht angedrückt, aber nicht mit Erde abgedeckt.

Bei gekauftem Saatgut sollten Sie sich einfach an die Angaben auf der Packung halten. Ansonsten ist es wichtig, sich genauer zu informieren, denn manche Samen benötigen noch eine zusätzliche Behandlung, um sie überhaupt keimfähig zu machen.
Dies kann das Anrauhen der harten Samenschale sein wie auch das Reinigen vom umgebenden Fruchtfleisch als auch eine temporäre Kälteeinwirkung bei +2-8°C, der sogenannten Stratifizierung des Saatguts.
Gießen Sie die fertige Aussaat anschließend vorsichtig und mit weichem Strahl an. Die Samen benötigen für die Keimung ein ständig feuchtes Milieu, mögen aber natürlich keine Staunässe, die Fäulnis und Schimmel begünstigt.


Keimlinge im MinigewächshausAm besten decken Sie die Aussaat während der Keimung ab mit durchsichtiger Folie oder der transparenten Abdeckhaube des Minigewächshauses. Die Feuchtigkeit in Boden und Luft wird erhalten und man muss nur wenig nachgießen.
Denken Sie auf jeden Fall daran, die Töpfchen mit Etiketten zu versehen. Selbst mit viel Erfahrung ist es sehr schwierig, die Keimlinge der entsprechenden Pflanzenart zuzuordnen.
Hat Ihre Aussaat einen warmen und hellen Standort, dann werden Sie schon nach wenigen Tagen, die ersten grünen Triebe erkennen können.


Basilikum-KeimlingeWenn die Keimlinge ihre Keimblätter ausgebildet haben, können sie vereinzelt werden. Man nennt diesen Vorgang auch Pikieren. Dieses ist auf jeden Fall ratsam, wenn sich die Blätter der einzelnen Keimlinge berühren. Zu dem Zeitpunkt kann man davon ausgehen, dass die einzelnen Pflänzchen mehr Platz benötigen, um sich gesund und kräftig entwickeln zu können.
Nur die kräftigsten Exemplare werden weitergezogen. Man setzt sie in normale Pflanzenerde und knipst vor dem Einpflanzen ein kleines Stückchen der Hauptwurzel mit dem Fingernagel ab, damit diese viele Verzweigungen bildet. Die Keimlinge sollten so tief gesetzt werden, dass die Keimblätter leicht auf der Oberfläche aufliegen. Zum Schluss wieder gut angießen und noch für ein paar Tage hegen und pflegen bevor langsam mit dem Abhärten der Pflanzen begonnen werden kann.


Sämtliche Utensilien, die man für die Vorkultur von Pflanzen im Gewächshaus, Mini-Gewächshaus oder auch auf der Fensterbank benötigt, haben wir für Sie in der Kategorie: Pflanzen-Anzucht & Vermehrung im plamundo-Gartenshop zusammengestellt.
Ausführlichere Informationen zum Thema Pflanzenzucht im Allgemeinen, bietet die Webseite:Pflanzen-Anzucht.de beziehungsweise die Seite:Stadt-Gemuese.de, wenn es speziell um die Vorkultur von Obst, Gemüse und Kräutern geht.



Neu im Sortiment: Geniale hydroponische Anzuchtsysteme für den Hausgebrauch

Ein paar einfache hydroponische Anzucht-Systeme sowie Librakästen mit Kokos- oder Steinwollematten und Fluttischböden konnten wir ja schon in unserem Shop anbieten. Nun wird unser Angebot mit den erstklassigen und durchdachten Produkten der englischen Firma Nutriculture erweitert.
Auf diese Art und Weise holen wir gleichzeitig die Pioniere der ersten Stunde und ihr Fachwissen mit ins Boot, denn schon 1976 gründete sich die Firma mit dem Vorhaben, die hydroponische Pflanzenzucht auch für den Hobbygärtner zugänglich zu machen.
Nach nun mittlerweile 35 Jahren Firmengeschichte kann man wohl mit Recht sagen:“Das ist Euch gelungen!“. Die einzelnen Produkte bestechen durch ihre Einfachheit und Funktionalität. Ausführliche Gebrauchsanweisungen und viele Tips auf der Webseite der Firma machen es auch für einen Einsteiger in der Hydroponik ganz einfach zu beginnen. Man benötigt neben einem der Systeme in der Regel nur noch Wasser, einen entsprechenden Dünger, die Pflanzen, Samen oder zu bewurzelnden Stecklinge, die man wünscht und ein Anzuchtmedium wie Erde, Steinwollblöcke oder Blähtonkugeln.
Bevor die einzelnen Systeme kurz vorgestellt werden, nochmals ein Schritt zurück:

Was ist Hydroponik und warum sollte man sich dafür entscheiden?

Ganz einfach ausgedrückt, steht der Begriff Hydroponik für Pflanzenzucht ohne Erde. Statt dessen wird die Pflanze mit Hilfe von Wasser mit Sauerstoff und allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt. Das Anzuchtmedium, in dem man die Pflanze zieht, übernimmt dabei nur die Funktion, der Pflanze Halt und damit Stabilität zu geben. Deswegen verwendet man gerne Materialien wie Steinwolle, Blähtonkugeln oder auch grobe Kokosfasern, die neutral sind und keine Nährstoffe enthalten. Außerdem sind diese Substrate so beschaffen, dass sie möglichst viel Luft an die Wurzeln lassen. Es gibt aucch Varianten, bei denen Die Pflanzen ganz ohne Substrat wachsen im fließenden Wasser. Man setzt sie dann nur in Netztöpfe, um ihnen Halt zu geben.
Der Vorteil der hydroponischen Pflanzenzucht ist die Möglichkeit der Kontrolle und genauen Programmierung. Der Gärtner kann ganz genau bestimmen, welche Nährstoffe eine Pflanze erhalten soll. Der pH-Wert und der EC-Wert der Nährlösung lässt sich einstellen, so dass die optimalen Wachstumsbedingungen für eine Pflanzenart hergestellt werden können. Dadurch erhält man sehr gesunde Pflanzen mit deutlich erhöhten Ernteerträgen. Die Probleme mit Pflanzenschädlingen sind drastisch reduziert, es wird im Schnitt weniger Wasser verbraucht und man kann die Pflanzenzucht an jedem Ort betreiben unabhängig vom vorgegebenen Klima der umgebenden Natur. Bei entsprechneder Beleuchtung und Temperatur funktioniert diese Art der Pflanzenzucht sogar im dunkelsten Kellerloch. Ein Umstand übrigends, der die hydroponische Anzucht zu einem hervorragenden System für die klimatisch schwierigen Standorte auf dieser Erde macht wie beispielsweise Wüsten.

Folgende hydroponische Anzuchtsysteme sind neu bei plamundo:

  • Ebbe-Flut-System
    Ebbe-Flutsystem von Nutriculture
    Die Pflanzen stehen auf einem Ebbe-Flut-Tablett über einem Nährstofftank. Mit Hilfe einer Zeitschaltuhr wird in regelmäßigen Abständen die Nährlösung aus dem Tank nach oben gepumpt und „flutet“ damit das Pflanztablett. Die Wurzeln nehmen die Nährstoffe aus der Lösung auf, die sie gerade benötigen. Die Nährlösung fließt anschließend wieder ab in den Tank. Mit Hilfe dieses wiederkehrenden Kreislaufs werden die Pflanzen optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

  • Gro-Tank-System-NFTGro-Tank-System-NFT von Nutriculture
    Auch bei der Nährfilmtechnik (NFT) stehen die Pflanzen auf einem Pflanztablett über einem Tank für die Nährlösung. Dieses weist ein leichtes Gefälle auf. Die Pumpe im Tank pumpt kontinuierlich die Nährlösung nach oben auf das Pflanztablett, wo sie die Wurzeln umspülend wieder in den Tank abfließt. Dadurch, dass das Wasser kontinuierlich in Bewegung ist, reichert es sich automatisch mit genügend Sauerstoff an, so dass die Wurzeln nicht verfaulen, sondern sich sehr gesund entwickeln.

  • Quadgrow-System für 8 PflanzenQuadgrow-System für 8 Pflanzen von Nutriculture
    Dieses System ist ein passives hydroponisches Anzuchtsystem und damit vergleichbar mit einem sehr gut funktionierendem Bewässerungssystem. Für Einsteiger in die Hydroponik genau das Richtige. Die Pflanzen sind in Erde oder Kokossubstrat in Töpfen untergebracht, die auf einem Pflanztablett über einem flachen Wassertank stehen. Beim Bepflanzen der Töpfe werden Bewässerungsstreifen in den Topf eingelegt, die durch ein Loch im Topfboden und im darunterliegendem Pflanztablett verlaufen und so in den Wassertank hängen. Der Wassertank ist über ein Ventil mit einem Eimer verbunden, der als Wasserreservoir dient und etwas höher stehen muss wie das Anzuchtsystem. Auf Grund der Schwerkraft wird sich der Wassertank immer wieder von alleine auffüllen solange sich im Wasserreservoir noch welches befindet. Die Pflanzen werden also dauerhaft optimal mit Wasser oder auch Nährlösung versorgt ohne das die Töpfe im Wasser stehen und die Pflanzen gefährlicher Staunässe ausgesetzt sind. Zudem benötigt man keine Pumpe und keinen Strom.

  • Quadgrow-System für 4 PflanzenQuadgrow-System für 4 Pflanzen von Nutriculture
    Das System funktioniert genauso wie das Quadgrow-System für 8 Pflanzen. Es ist einfach nur halb so groß und bietet deswegen nur für die Hälfte der Töpfe Platz.


Für alle, die neugierig geworden sind und mehr über Hydroponik erfahren wollen, haben wir eine eigene Seite zu diesem Thema entwickelt.
Mehr Informationen also unter folgendem externen LInk:
–> Hydroponische-Pflanzenzucht.de



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Ein Klassiker ist zurück: Zimmergewächshaus beheizt Propagator 64/50

Der sogenannte Propagator 64/50 ist ein äußerst stabiles Zimmergewächshaus mit einer vernünftigen Heizlösung. Schon seit vielen Jahren hält es seine Vorreiterstellung auf dem Gartenmarkt für Profis und ambitionierte Hobby-Pflanzenzüchter, die wirklich ernsthaft Pflanzenzucht betreiben wollen, denn der niederländische Hersteller HGA Garden ist einer der Vorreiter, wenn es darum geht sinnvolle und qualitativ hochwertige Produkte auf den Markt zu bringen für die Anzucht von Pflanzen, sei es nun aus Samen oder mit Stecklingen.

Propagator 64/50Dieses Mini-Gewächshaus ist garnicht so „mini“, denn die Bodenwanne hat ein Innenmaß von 55 x 35 x 8,5 cm (Länge x Breite x Höhe). Damit finden darin sehr viele Modelle an Topfplatten, Steinwollblöcken, Quelltöpfchen, Stecklingstrays, etc. genügend Platz, so dass sich bei guter Planung ca. 150 Pflänzchen darin vorziehen lassen.
Der Hersteller bietet sogar eine Topfplatte an, die genau für die Maße der Bodenwanne gemacht wurde und schon mit leicht vorgedüngter Aussaaterde befüllt ist. Die Erde wurde ausreichend vorgewässert und undurchlässig verpackt, so dass der für die Ansaat optimale Feuchtigkeitsgrad garantiert werden kann. Vor allem für Anfänger ist dieses Angebot eine hervoragende Idee, da der häufigste Anfängerfehler zu viel Nässe im Minigewächshaus ist, so dass die Samen garnicht erst aufgehen können oder die Erde verschimmelt.

Die wenigsten beheizten Zimmergewächshaus schaffen tatsächlich eine hohe Leistung der Temperatur. Beim Propagator 64/50 ist die Heizung allerdings ein Heizkabel, das in die Styroporwanne eingebaut wurde, die die Bodenwanne zusätzlich isoliert. Auf diese Art und Weise findet kaum eine Wärmeverlust statt durch das Mitheizen der Umgebung wie es sonst sehr häufig der Fall ist bei der Verwendung von Heizmatten oder einfachen Mini-Gewächshäusern. Desweiteren wurde sehr hoher Wert auf eine genaue Passform zwischen Abdeckhaube und Bodenwanne gelegt. Die Abdeckhaube passt alsoganz knapp in die Bodenwanne, so dass auch hier der Wärme- und Feuchtigkeitsverlust über eventuelle Spalten und Lücken so gering wie möglich gehalten wurde. Belüftet wird also tatsächlich nur dann, wenn es gewünscht wird über die Lüftungsöffnungen in der Abdeckhaube.

Dieses Produkt hält wirklich, was es verspricht, denn man kann in ihm tatsächlich hohe Temperaturen erzeugen und es ist so stabil, dass es auch nach Jahren noch wunderbar funktioniert.


Weitere Informationen über den Propagator 64/50 und eine ausführliche Bedienungsanleitung finden Sie unter folgendem externern Link im plamundo-Gartenshop:
–> Zimmergewächshaus beheizt Propagator 64/50



Einen fröhlichen Rutsch und gutes Jahr 2011


Foto: kultur-pflanze.de

Der Plamunde Gartenshop bedankt sich bei allen Kunden für ihre Treue, Anregungen und Verbesserungs-vorschläge während des Jahres 2010 und wünscht einen ausgelassenen Jahreswechsel, sowie einen guten Rutsch nach 2011.

Selbstverständlich sind wir dann auch im neuen Jahr mit altem Elan für Sie da und werden auch weiterhin hochwertiges Gärtnerzubehör und Gewächshaustechnik zu niedrigen Preisen anbieten. Wir freuen uns zudem auf die vielen spannenden Neuerungen, die wir für die nächsten Monate erwarten und können schon jetzt etliche Innovationen für den Zuchtbereich in Aussicht stellen. Doch auch der Winter läßt den modernen Gartentechniker nicht zur Ruhe kommen: So machen wir dieses Jahr keinen Weihnachts- bzw. Neujahrsurlaub, sondern sind bereits am 3. Januar wieder in alter Frische für unsere Kunden da.

Bis dahin wünscht Plamunde ein frohes Sylvesterfest und erholsame Tage im Anschluss.

Praktische Pflanzenlampen für das richtige Pflanzenlicht im Winter

Pflanzen brauchen Licht, Wasser und Nährstoffe zum Wachsen und Gedeihen – soviel sollte jedem Pflanzenfreund bekannt sein.
Selbst im Winter sind diese drei Faktoren wichtig, wenn auch bei vielen Pflanzen in geringeren Mengen. Seine Pflanzen im Winter mit den richtigen Mengen an Wasser und Nährstoffen zu versorgen, ist nicht so schwierig, aber wie verhält es sich mit der ausreichenden Menge an Licht?


Tageslicht ist im Winter in unseren Breiten Mangelware. Dies wirkt sich mit der Zeit deutlich schädigend aus auf alle Pflanzen, die ursprünglich in den Tropen und Subtropen zu Hause sind sowie auch einige mediterrane Pflanzen. Das Thema Pflanzenbeleuchtung im Winter betrifft also vor allem unsere klassischen Zimmerpflanzen sowie die nicht winterharten Garten-und Kübelpflanzen in der frostfreien Überwinterung.

Zusätzliches künstliches Pflanzenlicht für Zimmerpflanzen

Selbst wenn Pflanzen direkt am Südfenster stehen, ist die Lichtausbeute für die lichthungrigen Wesen meistens zu gering. Gerade die modernen Fenstergläser filtern das Licht besonders stark. Sehr ungünstigt wirkt sich im Winter dann auch noch das Zusammenspiel von wenig Licht, sehr kurzen Tageslichtperioden (im Schnitt maximal 8 Stunden) und der warmen Raumtemperatur und trockenen Heizungsluft aus. Je wärmer ein Raum ist desto mehr Licht benötigt die Pflanze. Deswegen ist eine zusätzliche künstliche Beleuchtung zum Tageslicht eigentlich fast unerlässlich. Schlimmstenfalls muss das Licht im Dezember und Januar sogar gänzlich dürch Pflanzenlampen ersetzt werden.
Leider reicht es nicht aus, die Pflanzen mit herkömmlichen Glühbirnen zu beleuchten, denn Pflanzen nutzen für die Photosynthese nur das Licht mit Wellenlängen um 440 nm (blauer Bereich) und 660 nm (hellroter Bereich) und brauchen außerdem eine hohe Beleuchtungsstärke, die in Lux gemessen wird. Glühlampen gehören tatsächlich garnicht zu den Lampen, die für die Pflanzenbeleuchtung geeignet sind. Statt dessen gibt es spezielle Leuchtstoffröhren, die das entsprechende Lichtspektrum zustandebringen oder besondere Energiesparlampen oder für die Pflanzenzucht Natrium- und Metallhalogendampflampen. Wichtig ist, dass diese Lampen unabhängig von der Zimmerbeleuchtung zu sehen sind. Man plaziert sie so nah wie möglich über der Pflanze, um möglichst viel Licht zu nutzen. Da Natrium-und Metallhalogendampflampen sehr hohe Temperaturen entwickeln können, muß natürlich ein Mindestabstand eingehalten werden. Mit Hilfe eines Reflektors, kann das Licht noch besser auf die Pflanze ausgerichtet werden, so dass so viel Licht wie möglich für die Pflanze nutzbar gemacht wird. Außerdem wird das Licht auch angenehmer für das menschliche Auge, da es nicht den ganzen Raum grell erhellt, sondern durch den Reflektor seitlich und nach oben hin abgeschirmt wird.


Entsprechende qualitativ hochwertige, aber günstige Pflanzenlampen einzeln oder auch als Bausatz mit Reflektor und Vorschaltgerät sowie weitere Informationen zur Benutzung der Lampen, finden Sie im plamundo-Gartenshop in der Kategorie Gartenwissen: Künstliche Beleuchtung im Winter



Künstliche Pflanzenbeleuchtung für Pflanzen in der Überwinterung

Da gleiche Prinzip wie für die Zimmerpflanzen oben beschrieben, läßt sich natürlich auch für die exotischen Pflanzen in der frostfreien Überwinterung anwenden. Wer hat schon einen Wintergarten am Haus, der die optimalen Bedingungen für überwinternde Pflanzen bietet?
So werden die meisten Palmen, Oleander, Bananen, Engelstrompeten, Zitrusbäumchen, etc. doch eher in dunkle Garagen und Keller verstaut. Eigentlich ist dies auch kein Problem, doch alle Pflanzen, die im Winter eigentlich ihr Laub auch weiterhin tragen, schwächt der Lichtmangel während des langen Winters, so dass sie sehr anfällig werden für Schädlinge, die ihnen nicht selten den garaus bereiten. Überwinterungsräume, die überhaupt kein Tageslicht zulassen brauchen also eine Pflanzenbeleuchtung, die für mindestens 8 Stunden, die Pflanze mit dem nötigen Licht versorgt.
Sie werden bald schon merken, dass sich die Investition Pflanzenlicht bemerkbar macht, denn die Pflanze dankt es mit mehr Vitalität und großem Blütenreichtum im nächsten Sommer.